Der MSC Röhrn bach, zwischen Freyung und Passau gelegen, war der Veranstalter einer Trial-Doppelveranstaltung - dem 17. und 18. Lauf zum Alpenpokal, eine Meisterschaft, deren Läufe in Süddeutschland und Österreich ausgetragen werden.

Am ersten Veranstaltungstag absolvierten die Trial-Fahrer drei Runden mit je acht Sektionen noch bei herrlichem Sonnenschein. In dem 76 Fahrer starken Starterfeld landete Klaus Herold in der Trial-Klasse 5 Senioren, mit zwölf Strafpunkten knapp hinter Robert Schmitt vom MSC Fränkische Schweiz, der nach dem Rennen elf Strafpunkte auf dem Konto hatte. Noch besser war nur Michal Preithner vom MTC München, der sich mit gerade einmal neun Strafpunkten verdient den Sieg in dieser Klasse holte.

Am zweiten Wettkampftag regnete es den ganzen Tag. Dadurch waren die Sektionen aufgeweicht und ziemlich glitschig, was den Motorsportlern alles abverlangte und vor allem viel Feingefühl beim Gasgeben erforderte. Diesmal galt es, steile Waldhänge zu überwinden, die mit natürlichen Felsen und anderen Hindernissen gespickt waren. Die andere Sektionen führten durch ein steiniges Bachbett den Hang hinauf.

Insgesamt waren 14 Teilnehmer im Starterfeld. Klaus Herold führ in der Trial-Klasse 5 Senioren eine gute erste Runde, nach der er nur fünf Strafpunkte auf dem Konto hatte. Die zweite und dritte Runde lief noch besser - diesmal sammelte er nur je zwei Strafpunkte. Doch auch diesmal unterbot Michal Preithner Herolds hervorragende Leistung. Der Münchner kam mit sieben Strafpunkten ins Ziel und sicherte sich zum zweiten Mal den Klassensieg.

Lukas Herold landet im Mittelfeld

Lukas Herold aus Motschenbach trat erstmals in der Klasse 5 Jugend an. Er kam an beiden Wettbewerbstagen gut durch die schwierigen Sektionen und platzierte sich schließlich im Mittelfeld. Somit hat sich die dreihundert Kilometer lange Anreise für das Team des MSC Untersteinach gelohnt - denn trotz der schwierigen Bedinungen wegen des schlechten Wetters am zweiten Tag sprangen gute Platzierungen für die Motorsportler heraus, sodass alle zufrieden die Heimreise nach Oberfranken antreten konnten.