Drei Mal kämpften zuletzt 16 Mannschaften um den Rundschau-Cup - nun besinnt man sich beim Ausrichter VfB Kulmbach auf die Tradition und geht zurück auf das ursprüngliche Teilnehmerfeld von zwölf Vereinen. So verdient die 34. Auflage am Samstag, 7. Januar 2017, wieder mehr denn je ihren Namen "Stadtmeisterschaft".
Zuletzt waren erstmals in der langen Geschichte des Traditionsturniers die Kulmbacher Vereine in der Unterzahl. Lautete das Verhältnis Anfang des Jahres 8:7 zugunsten der Gastmannschaften aus dem Landkreis, so treffen einen Tag nach "Dreikönig" wieder zehn Stadtvereine auf den als Titelverteidiger automatisch startberechtigten SSV Kasendorf und ein Team X. Wer dieses sein wird, steht noch nicht fest. Denn die Bayerische Rundschau als Veranstalter und der VfB Kulmbach als bewährter Organisator der ersten Stunde wollen erstmals einen Startplatz zur Verlosung ausschreiben. Bewerben können sich alle dem Spielkreis 1 angehörenden Vereine aus dem Landkreis Kulmbach (siehe Infokasten).


Wieder zehn Stadtvereine

Als Teilnehmer am 34. BR-Cup stehen bislang neben dem Landesligisten SSV Kasendorf die Bezirksligisten ATS und VfB Kulmbach, der Kreisligist VfR Katschenreuth, Kreisklassist TSV 08 Kulmbach sowie die A-Klassisten Vatan Spor Kulmbach, BSC Kulmbach, FC Kirchleus, BC Leuchau, TSV Melkendorf und B-Klassist SV Burghaig fest.
Die Burghaiger und Melkendorfer stellen wieder je eine eigene Mannschaft, nachdem sie in den vergangenen Jahren als Spielgemeinschaft in der Punkterunde und auch beim BR-Cup angetreten waren.

Nach einjähriger Pause feiern auch der BSC Kulmbach und VfR Katschenreuth ihr Comeback. VfR-Trainer Detlef Zenk begrüßt die Rückkehr zum alten Modus: "Die Reduktion auf zwölf Mannschaften und die Besinnung auf den Namen Stadtmeisterschaft ist der richtige Weg." Sein Verein sei heuer wieder "gerne dabei", werde sicherlich eine "schlagkräftige Mannschaft stellen" und wolle "natürlich das Turnier gewinnen", erklärt Zenk. Im Vorjahr hatten die Katschenreuther Fußballer das Turnier erstmals boykottiert, nachdem es ein Jahr zuvor Dissonanzen gegeben hatte. Auch BSC-Fußballabteilungsleiter Markus Büttner schließt sich Zenk an: "Ich finde es gut, dass man sich auf die Traditionen besinnt und nicht dem Kommerz-Gedanken mit zu vielen Mannschaften hinterherrennt. So macht es sicher wieder mehr Spaß."

Die Absage im Vorjahr erklärt Büttner vor allem damit: "Wir hatten einfach keine konkurrenzfähige Mannschaft stellen können."