Dass der Ausläufer eines Hurrikans schlechtes Wetter bringen würde, war bereits vor dem Start in das erste freie Training klar - wie schlecht es werden würde, das konnten sich Haase sowie seine Teamkollegen Dion von Moltke und Bryce Miller jedoch nicht einmal annähernd vorstellen. Christopher Haase erzählt: "Mit diesen Wassermassen hatte niemand gerechnet.Bei normal nassen Verhältnissen war unser Audi R8 LMS auch wirklich gut. Aber im Rennen ist das Auto sogar auf den Geraden permanent ausgebrochen. Der Schüttregen hat unser Potenzial im Rennen leider sehr beschränkt und uns endgültig aus dem Titelkampf rausgeworfen", bedauerte Haase.

Weil der Regen nicht nachließ, wurde das Rennen schließlich abgebrochen. "Auf der einen Seite war der Abbruch aus Sicherheitsgründen vollkommen richtig. Auf der anderen Seite war unsere Strategie auf die volle Renndistanz ausgelegt - dadurch waren wir im Titelkampf endgültig chancenlos", ärgert sich Christopher Haase, der sich mit von Moltke mit Platz 10 begnügen musste.

Dennoch ist Haase nicht unzufrieden: "Nach Platz 2 im Vorjahr haben wir nun wieder um den Sieg mitgekämpft. Paul Miller Racing, Dion und ich sind mit dieser Saison zufrieden." Haase bedankt sich vor allem bei seinem "fantastischen Team", seinem Mitfahrer Dion "als kongenialen Partner" und bei seinen Sponsoren.

GT-Daytona-Klasse - Endstand: 1. Tonwsend Bell und Bill Sweedler (beide USA/Ferrari 458 Italia GT3) 281 Punkte; 2. Christina Nielsen (Dänemark/ Aston Martin Vantage) 279; 3. Christopher Haase und Dion von Moltke 277.