Während der Audi-Pilot in Diensten von Car Collection Motorsport mit seinem Teamkollegen Christiaan Frankenhout am ersten Tag mit einer starken Leistung von Platz 19 auf 7 - und damit in die Punkteränge - fahren konnte, ging im zweiten Rennen alles schief.

"Mit dem ersten Rennen können wir zufrieden sein", sagte Christopher Haase. "Christiaan hatte unseren Audi R8 LMS auf Platz 19 qualifiziert. Und wir wissen ja, wie eng es im Mittelfeld zugeht. So hatten wir eine spannende erste Runde, doch am Samstag war das Glück auf unserer Seite: Wir konnten einige Gegner überholen und haben auch von dem einen oder anderen Ausfall profitiert. Man kann sagen, wir haben uns gekonnt aus allen Problemen rausgehalten und waren am Ende zweitbester Audi, das war gut. Ein Dank geht an dieser Stelle ans Team, das mit einem perfekten Boxenstopp mitgeholfen hat."

Das Sonntagsrennen lief dannnicht so gut, obwohl Christopher Haase in der Qualifikation den 12. Startplatz erobern konnte. "Dabei haben mir nur zwei Zehntel zu einem Platz unter den besten Fünf gefehlt."

Das Rennen verlief dann sehr chaotisch, wie Haase berichtet: "Zwischen Turn zwei und fünf hat es praktisch permanent gekracht, das war für meinen Geschmack zu viel des Guten. Ich kam zwar relativ unbeschadet durch, doch nach der ersten Safety-Car-Phase wurde mir der Re-Start zum Verhängnis. Der Bentley vor mir wurde eingangs der Start-/Ziel-Geraden plötzlich immer langsamer, sodass ich dachte, er hätte ein technisches Problem. Doch just in dem Moment, in dem ich ihn überholen wollte, gab er wieder Vollgas, worauf ich vom Gas gehen musste. Mein Schwung war weg, und ich wurde gleich von mehreren Verfolgern überholt. Damit war das Rennen praktisch gelaufen."


"An der eigenen Nase fassen"

Zu allem Überfluss bekamen Haase/Frankehout auch noch eine Strafe wegen Unterschreitens der Mindeststandzeit in der Box aufgebrummt. "Jetzt müssen wir uns an der eigenen Nase fassen und diese Fehler vermeiden, dann dann geht's auch wieder weiter nach vorne."