Wiedergutmachung ist für den TSV Neudrossenfel am Mittwochabend im Heimspiel gegen Vorwärts Röslau angesagt. Denn am Sonntag bei der 0:2-Niederlage gegen Stadeln zeigte der Fußball-Landesligist eine katastrophale Leistung.

"Vor Ostern haben alle davon geträumt, dass noch etwas gehen könnte, weil wir auch gut in Form waren. Danach war der Zug nach vorne aber endgültig abgefahren, und so hat die Mannschaft auch gespielt. Als ehemaliger Spieler habe ich schon Verständnis dafür", nimmt Trainer Peter Schmidt seine Truppe in Schutz, macht aber klar, dass sich so etwas nicht wiederholen darf. Als kleine Entschädigung sind die Fans zu einer Brotzeit eingeladen, bei der hoffentlich drei Punkte gefeiert werden können.

Doch die Röslauer, die erst 24 Partien absolviert haben und nur auf Platz 17 stehen, dürfen auf keinen Fall unterschätzt werden. "Sie haben richtig gute Kicker. Und wer gegen den Tabellendritten Dergahspor 3:0 gewinnt, muss stabil sein. Sie können noch unten rauskommen", warnt Schmidt und kündigt an, dass der TSV nicht das Spiel machen wird. "Vielleicht müssen wir erst einen Schritt zurück machen, um wieder vorwärts zu kommen. Wir wollen hinten die Null halten. Was nach vorne geht, wird sich zeigen", hofft er, dass sein Konzept aufgeht.

Ein Fragezeichen steht noch hinter den angeschlagenen Lukas Engelmann und Dennis Pajonk. Aus beruflichen Gründen ist der Einsatz von Marco Konradi, Bartosz Partyka und Steffen Taubenreuther gefährdet.

TSV Neudrossenfeld am Mittwoch um 18 Uhr gegen FC Vorwärts Röslau - Aufgebot: M. Küfner - Zapf, Taubenreuther, Widmaier, Rau, Diwersi, Lattermann, Lutz, H. Küfner, Konradi, Sudol, Engelmann, Pajonk, Roß, Moore, Partyka, Kempf, Hilla, Klein, Ermer, Mayr; Treffpunkt 17 Uhr. - Es fehlt: Bayer (verletzt).