Die Damen 2 und 3 gewannen jeweils ihre beiden Spiele in der Bezirksklasse Ost und belegen in die Plätze 1 und 3 der Tabelle. Nicht zuletzt gewannen die U18-Juniorinnen in Arzberg ihr Qualifikationsturnier zur oberfränkischen Meisterschaft in überlegener Manier.


Damen-Bayernliga Nord

N.H. Young Volleys - TSV Eibelstadt 3:2 (19:25; 25:19; 23:25; 25:17; 15:13). - Den Gastgeberinnen war vor Beginn die Nervosität anzumerken. Trainer Marc d'Andrea bezeichnete die Partie als eine der wichtigsten dieser Saison: "Zwischen Aufstieg und uns stand in der vergangenen Saison nur Eibelstadt. Wenn wir oben mitspielen wollen, müssen wir gewinnen."
Vor rund 100 Zuschauern begann der Gast aus Unterfranken extrem druckvoll, sodass die Spielerinnen aus Neudrossenfeld und Hollfeld nur sehr schwer ins Spiel fanden. Zwischenzeitlich lag Eibelstadt mit zehn Punkten vorne und gewnn den Satz mit 25:19.
Im zweiten Durchgang hatten die Einheimischen ihre Nerven besser im Griff und setzten ihre gewohnten Stärken ein. Die Gäste konnten ihre gefährlichen Angaben nicht wie gewohnt einsetzen. Da die Außenangreiferinnen der Young Volleys durch ihr sehr variables Spiel immer wieder punkteten, ging Satz 2 an die Heimmannschaft.
Auch der dritte Satz startete gut. Die Abwehrarbeit um die starke Libera Kristina Böhm war stabil. Diagonalangreiferin Sophia Höreth wurde immer wieder gut eingesetzt und machte einen Großteil ihrer fast 20 Angriffs- und Aufschlagpunkte in diesem Satz. Die N.H. Young Volleys erkämpften sich mit 20:13 eine komfortable Führung. Doch dann kam ein mentaler Einbruch. In allen Elementen fehlte der letzte Biss. Ein gewonnen geglaubter Satz musste noch mit 23:25 abgeben werden.
Das Spiel stand nun auf der Kippe. In der vergangenen Saison schaffte es das Team aus Oberfranken nie, ein solches Spiel für sich zu entscheiden. Trainer Marc d'Andrea verlangte in der Satzpause von seiner Mannschaft Spaß und Kampfgeist.
Den Spielerinnen gelang es sehr gut, sich nach der Enttäuschung im dritten Durchgang wieder ins Spiel zu kämpfen. So gewannen sie den Satz deutlich mit 25:17.
Im Entscheidungssatz hieß es noch mal alles geben, um wenigstens zwei von maximal möglichen drei Punkten zu ergattern. Auch diesen Satz konnte die Heimmannschaft dank starker Annahme- und Angriffsleistung dominieren. Gegen Ende der Partie konnten die Unterfranken zwar den Rückstand noch etwas verkürzen, doch retteten die Young Volleys einen Zwei-Punkte-Vorsprung ins Ziel (15:13).
"Wir haben heute ein taktisch und mental sehr anspruchsvolles Spiel hinter uns gebracht", sagte Trainer Marc d'Andrea. Vor allem freute ihn, dass sein Team die gefährlichste Angreiferin der Gäste, Katrin Melzer, unter Kontrolle brachte. "Wir konnte den Gegner zu taktischen Veränderungen zwingen, die uns stark in die Hände spielten", so Marc d'Andrea. "Meine Spielerinnen haben sehr gut verstanden, dass sie heute nicht alleine deshalb auf dem Feld stehen, um selbst Punkte zu machen, sondern um ihre Aufgabe für das Team zu erfüllen. Auch deshalb gelang es uns ein Spiel, das in den letzten Jahren nach dem dritten Satz verloren worden wäre, ein zweites Mal zu drehen."
N.H. Young Volleys: Leonie Stöcker, Sophia Höreth, Sophie Mayer, Fanny Gnade, Kristina Böhm, Nicole Steeger, Meike Schirmer, Johanna und Lisa Meisel. red