"Ich habe lange mit mir gerungen", sagte der Kulmbacher unserem Partnerportal anpfiff.info.Die Entscheidung, eine neue Herausforderung zu suchen, habe er schon vor Weihnachten getroffen und habe sie noch Fußball-Abteilungsleiter Hans Weggel kurz vor dessen Tod mitgeteilt.
Beim SSV Kasendorf bedauert man den Entschluss von Taschner. Vorsitzender Volker Täuber sagt: "Es wäre natürlich schön gewesen, wenn er noch ein Jahr gemacht hätte. Markus hat hier super Arbeit abgeliefert, wir gehen absolut im Guten auseinander."

Auch der Spielertrainer hat sich beim SSV Kasendorf wohlgefühlt: "Die Truppe ist super, und auch der Verein ist richtig klasse!". Höhepunkt seiner Trainerzeit beim SSV war der Landesliga-Aufstieg 2014. Zum Abschied wünscht sich Taschner nur eines: "Jetzt noch den Klassenerhalt schaffen, und es wären überragende drei Jahre gewesen."

Bei welchem Verein Taschner seine Karriere fortsetzt, ist noch offen: "Ich brauche etwas, wo ich meine Vorstellungen umsetzen kann und für mich und den Verein eine Perspektive sehe", sagt Taschner, der gerne in der Bezirksliga oder höherklassig arbeiten würde.

Beim SSV ist derweil die Nachfolgersuche schon in vollem Gange, wie Volker Täuber bestätigt. Er wird im Februar - auch auf Grund des Todes von Hans Weggel - entgegen seiner ursprünglichen Planung doch noch einmal für das Amt des Vorsitzender beim SSV Kasendorf kandidieren. Hans Weggels Wunschkandidat, wird es jedenfalls nicht: Detlef Zenk hat nämlich erst in der Winterpause seinen Vertrag beim Kreisligisten VfR Katschenreuth verlängert.