Die Kreistags- und Stadtratsfraktion der SPD hat am Samstagmittag Stellung zum geplanten Parkhaus am Klinikum Kulmbach genommen. MdL Inge Aures überraschte dabei in ihrer Eigenschaft als Architektin mit einem eigenen Vorschlag, der die Zustimmung sowohl der SPD-Stadtrats- als auch der Kreistagsfraktion findet. Die Landtagsabgeordnete zeigte auf, dass es auf dem Grundstück des Klinikums auch andere Alternativen als das Wohngebiet im Bereich der Albrecht-Dürer-Straße gibt.

Wie Aures bei dem Pressegespräch erklärte, ist die SPD-Fraktion durch Stadträtin Christina Flauder für die Stadt Kulmbach und den Kreisräten Roland Wolfrum sowie Volker Seitter für den Kreistag im Zweckverband Klinikum Kulmbach vertreten. Aures: "Die SPD hat sich immer dafür ausgesprochen, Parkmöglichkeiten am Klinikum Kulmbach auch durch den Bau eines neuen Parkhauses wesentlich zu verbessern, denn sowohl für die Patienten als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Parkbedingungen verbesserungswürdig. Die SPD hat sich nur dagegen ausgesprochen, dass ein Parkhaus in das Wohngebiet an der Albrecht-Dürer-Straße gesetzt wird und damit die Anwohner massivst beeinträchtigt werden."

321 Stellplätze und mehr

Bei der von der Architektin Inge Aures erstellten Planung können 321 Stellplätze geschaffen werden, wobei diese Zahl noch erheblich erweitert werden kann, wenn das gewünscht wird, wie die Abgeordnete betonte. Aures zu ihren Plänen: "Das Parkhaus sollte direkt am Wendehammer gebaut werden, und wie man der Fotomontage perspektivisch entnehmen kann, wären sogar noch weitere Geschosse möglich."

Die SPD-Fraktionen von Stadtrat und Kreistag wollen nun mit dieser Variante eine andere Diskussion führen, damit das Parkhaus schnellstmöglich realisiert wird. MdL Inge Aures: "Man kann erkennen, dass ein Standort außerhalb des Wohngebietes möglich ist."