Sykora ist seit 2005 in Trebgast regelmäßig für die Klassiker verantwortlich. Von Shakespeare hat er auf der Naturbühne bereits "Romeo und Julia" und "Was ihr wollt" erfolgreich inszeniert.

Viele Lichteffekte


Sykora will wieder etwas bieten, das sich von den unzähligen anderen Aufführungen dieser Komödie unterscheidet. Er sieht seine Inszenierung als moderne Fassung, "nicht supermodern, eher eine Alternative zu einer modernen Version". "Wir versuchen, dieses Jahr etwas mehr Technik einzusetzen, mit sehr viel Lichteffekten." Die Zauberformel heißt "Laterna Magica". Mit dieser Projektionsvorrichtung werden Licht und Schatten, Film, Schauspiel und Musik auf eindrucksvolle Art und Weise miteinander kombiniert.
Für die Schauspieler bedeutet es Neuland, vor einer Leinwand aufzutreten, auf der Filmaufnahmen und verschiedene Background-Effekte ablaufen. Sykora erklärt: "Wenn beispielsweise der König mit der Königin auf der Bühne tanzt, suggeriert ein Bild im Hintergrund den Zuschauern, beide würden vor einem Schloss tanzen." Da müsse wie bei einem Zahnrad eins ins andere greifen. Dafür sind drei Techniker notwendig.

Regen verdirbt Kostüme


Michal Sykora lobt die angenehme Stimmung im Ensemble. Jeder hat jedem geholfen, alle ziehen an einem Strang. Das unbeständige Wetter während der letzten Probentage hat jedoch den von Wolfram Broeder aufwendig gestalteten Kostümen arg zugesetzt. Deshalb hat der Kostümbildner zum Beispiel für die zwei Liebespaare, die ganz in weiß gekleidet sind, noch einen "zweiten Anzug" fertiggestellt.