Karin von den Himmelkroner Heimen hat sich in eine Hexe verwandelt. Mit einem violetten Hut und dazu passender Federboa um den Hals genoss sie die Faschingsstimmung. Auch Dieter, ebenfalls von den Himmelkroner Heimen, lachte glücklich. "Das ist so schön", schwärmten beide und reckten bei den Stimmungsrunden der Hugo-Crew die Hände gen Himmel.
Die ältesten Besucher beim Stanicher Seniorenfasching waren schon weit über neunzig Jahre alt. Das amtierende Prinzenpaar Heiko Weinmann und Verena Ramming kürte Anna Tautermann mit 95 Jahren zur Senioren-Prinzessin. Anna Tautermann ist eigentlich noch ein Faschingsneuling. Sie kam zum Stadtsteinacher Fasching, als ihr Enkel Heiko vor einigen Jahren Faschingsprinz wurde. Seitdem ist sie begeistert.
Der älteste Senior im Saal war Rudi Lindner aus Kulmbach. Er ist 79 Jahre alt und fehlt bei keinem Fasching.
Höhepunkte des Stadtsteinacher Faschings waren auch im Jubiläumsjahr die Garden. Das Nähteam hatte sich 2017/18 bei der Kostümgestaltung selbst übertroffen. Die kleinsten Tänzerinnen, die Purzelgarde, verkleideten sich als Blümchen.
Die Minigarde hat sich von dem zauberhaften Disneyfilm "Vaiana" inspirieren lassen.
Die Midigarde feierte eine Party bei den Trollen. Auch diese Garde verzauberte die Zuschauer durch die kunterbunten Kostüme.
Die Midigarde nahm die zahlreichen Senioren bei einem einzigartigen Schautanz mit in eine alte Hutfabrik. Und die ältesten Tänzerinnen des Stadtsteinacher Faschings, die "Weiber" - ließen den Saal noch einmal so richtig rocken: "Born to be wild" war das Motto bei der Weiber-Tour auf der Route 66.
Tolle Tanzeinlagen präsentierte auch Tanzmariechen Julia Limmer. Das Tanzpaar Hannah Hendel und Anton Gomer zeigte sich bei seinem "Tanz, als gäb's kein Morgen mehr" in Höchstform.
Außerdem präsentierte die Schola der katholischen Kirche einen Gastauftritt. Sie gratulierte der Faschingsgesellschaft musikalisch zum Geburtstag mit einem Ständchen, das für manchen Lacher sorgte.
Beim Seniorenfasching 2018 kamen so viele Senioren wie schon seit Jahren nicht mehr und genossen am Nachmittag das bunte Treiben. Denn in einem Punkt waren sich alle einig: Ein bisschen Spaß muss sein!