Seit Monaten schon sitzen sie in einer Garage zusammen und werkeln. "Etwas Einfaches" sollte es werden, berichten sie. Dass sie nun beim Umzug der Kulmbacher-Fanclubs für ihren "Kulmoboter"-Roboter den ersten Preis erhielten, erstaunt die Mitglieder des Stammtisches "Douze points". Und es freut sie natürlich riesig.
Schon mehrfach haben die findigen Kulmbacher für ihre Kreationen einen Preis bekommen. Nun heißt es: Aller guten Dinge sind vier.

Wie schon in den Vorjahren hatte die Kulmbacher Brauerei auch heuer am ersten Bierwochen-Sonntag zum großen Umzug der Fanclubs eingeladen. Stammtische, Vereine, Kerwa-Gruppen und viele mehr hatten mit viel Fantasie Ideen ausgetüftelt und umgesetzt, Kostüme gebastelt und Wagen dekoriert. Und so schlängelte sich auch gestern wieder ein gewaltiger Gaudiwurm vom Brauereigelände in der Lichtenfelser Straße zum Bierstadl auf dem Zentralparkplatz. Ein Biersee und ein Bierbrunnen waren dabei, ein mehr als mannshoher Maßkrug - und für den Fall aller Notfälle eine Bier-Oase. Nicht fehlen dürfen bei einem solchen Umzug natürlich Mönche in allen Variationen - immerhin verbinden vor allem die Anhänger der Kapuziner-Biere "ihre" Brauerei mit dem Bild des Klosterbruders.

Angeführt wurde der bunte Haufen - die Brauerei spricht von etwa 70 Gruppen und annähernd 2000 Teilnehmern - von mehreren Musikvereinen, bewundert und beklatscht von zahlreichen Schaulustigen, die sich trotz der auch gestern wieder brütenden Hitze das Spektakel nicht entgehen lassen wollten.

Ziel des Umzugs war - natürlich - der Bierstadl. Dort kürte eine Jury die schönsten Gruppen. Das Rennen machten, wie schon erwähnt, die Mitglieder des Stammtisches "Douze Points", gefolgt vom "Unterstanicher Löschtrupp", den "Pils-Sammlern" aus Lösau mit ihrem mobilen "Biergarten" und der Bierunion mit dem Bierbrunnen. Sonderstandarten gab es für das "Trojanische Bierpferd", die Bierlokomotive - und das wandelnde Schwimmbad der ATS-Schwimmer aus Kulmbach.