Es ist gut, dass der Papst eine Entscheidung herbeigeführt hat, die für das Bistum Limburg eine Zeit der Unsicherheit beendet und einen Aufbruch und Neubeginn möglich macht", sagte der Sprecher des Bistums am Montag in Bamberg. "Jetzt ist es wichtig, dass sowohl das Bistum Limburg als auch die Pfarrei in Motschenbach einen guten Weg in eine gemeinsame Zukunft gehen können.

In Abstimmung mit dem Pfarradministrator wird Tebartz- van Elst bereits am heutigen Dienstag in der St.-Maternus Kirche seinen neuen Dienst antreten. Nach Auskunft des Pfarramts soll anstelle des Bußgottesdienstes um 11 Uhr eine gemeinsame Wanderung nach Buchau zu den Vier Kreuzsteinen unternommen und bei einem gemeinsamen Gebet mit anschließenden Festmahl der zukünftige Gast eingeführt werden. Die Bevölkerung ist zu diesem Empfang herzlich eingeladen, Treffpunkt ist die Kirche.

Tebartz-van Elst wird vorübergehend das alte Motschenbacher Pfarrhaus als Wohngebäude nutzen. Inwieweit daraus ein neuer Bischofssitz entsteht, bleibt freilich offen.