"War's das jetzt mit dem Winter?", haben zig Radiomoderatoren gefragt, die, so war mein Eindruck, bei um die zehn Grad Plus irgendwie den Durchblick verloren, ja zuweilen sogar schon Frühlingsblumen an Hörer verteilt haben. Das war Anfang Januar - gerade mal vier Wochen nach dem meteorologischem Winteranfang!?!?!
Jetzt, sieben Wochen später, wissen auch Sie es. Er ist noch lange nicht vorbei, hat uns zurzeit sogar fest in der Hand. Knackige Minustemperaturen in der Nacht und eine zumindest dünne Schneeschicht sorgen in vielen Teilen des Landkreises für das, was den Winter ausmacht. Und die kalte Jahreszeit hat doch auch durchaus ihren Reiz. Ich jedenfalls genieße den Blick auf die schneebedeckte Landschaft und finde es klasse, dass die Kinder nach dem Wärmeeinbruch über Weihnachten nun während ihrer Faschingsferien in höheren Lagen Schlitten und im Fichtelgebirge sogar Ski fahren können.
All die, die den Frühling herbeisehnen, müssen sich also noch etwas gedulden. Und ich bin mir sicher: über den Februar hinaus. Denn das am 1. März aus Meteorologen-Sicht Frühlingsbeginn ist, das ist dem Wettergott wurscht.