Die Begürndungen: Neudrossenfeld präsentiert sich als Europadorf mit Europatagen und Ansiedlung des Vereins Focus Europa und ist somit in besonderem Maße in überregionale Verflechtungen eingebunden.
Für die nachwachsende Generation ist durch Krippe, Kindergärten und eine modern aufgestellte Schule gesorgt, so dass die Gemeinde nach Anbau einer Mensa gut in die Zukunft schauen kann.

Dem Dienstleistungskomplex um des Rathaus steht der Historische Komplex um Kirche (nun denkmalgerecht renoviert) mit Pfarrhaus, Schloss mit Terrassengarten und Gastwirtschaft und der historische Brauhauskomplex gegenüber, der nun mit vielem Aufwand zu einem lebendigen Ortsmittelpunkt entwickelt wird.
Die Planungssituation ist vorbildlich.

Die Freiflächen fallen durch moderne naturnahe Gestaltung auf, auch die Privatgärten wollen nicht nachstehen.
Die Eingrünung der Ortschaft ist weitgehend geschlossen vorhanden,
weite Flächen im Rotmaintal stehen unter Schutz als FFH-Gebiete, sie werden optisch von der Schlossterrasse gut erschlossen. Schon lange ist der Storch in Altdrossenfeld heimisch, dem entsprechende Nahrungsbiotop erschlossen sind.

Durch die große Aktion im Zusammengehen von öffentlichen und privaten Geldgebern kann bald die Sanierung des Brauhausgeländes als Ergänzung einer lebendigen Ortsmitte und als zukunftsweisendes Projekt abgeschlossen werden.

Kleinere Dörfer:

1.Platz: Triebenreuth, Stadt Stadtsteinach

Triebenreuth ist ein zukunftsfähiges Dorf, zu einen, weil die Bürger selbst bei allen wesentlichen Angelegenheiten Hand anlegen und weil Kinder eine große Rolle spielen, zusammen mit Jugendlichen 21 % der Bevölkerung.
In der herrlichen Umgebung des Frankenwalds gelegen, wird der Ort durch Hecken, Hohlwege und Großgehölze in die Landschaft eingebunden. Hier blühen im Sommer auch Heidenelke, Färberginster und Große Fetthenne.
Die Landwirtschaft ist einschließlich ihrer zwei Vollerwerbsbetriebe gut aufgestellt, dies macht auch den dörflichen Charakter aus. Haustiere treten überall ins Blickfeld; weiterhin sind Handwerk und Beherbergungsbetriebe angesiedelt.

Blüten leuchten dem Besucher aus dem einen oder anderen Garten entgegen.
Die Bürger selber sorgen für ein lebenswertes Dorf: Hier sind Selbsthilfeaktionen für alle Generationen genauso zu nennen wie beispielhaftes Engagement für den Bau und Erhaltung der Kapelle und der Floriansstube.


2.Platz: Waizendorf, Gemeinde Trebgast

Wunderschön in die Landschaft des Weißen Mains liegt Waizendorf eingebettet. Für den ursprünglich dörflich-fränkischen Charakter sorgen eine nicht versiegelte Dorfmitte und als Erbe früherer Generationen erhaltenen Fachwerk- und Sandsteinquaderhäuser. Hier hat es im Anwesen Dengler eine beispielhafte denkmalgerechte und prämierte Sanierung gegeben.

Die Bürger sind bestrebt, die ererbte Bausubstanz zu erhalten, dazu gesellen sich einzelne Neubauten.
Hier, wie auch in anderen Grundstücken schmücken bäuerliche Gärten.

In Waizendorf sind Förster und Steinmetz angesiedelt, es kann auch Schnaps gebrannt werden.
Ein lebendiges Dorf zu sein ohne Museum zu werden, aber sich doch in fränkischer Tradition zu zeigen, dies erfüllt Waizendorf mit altem Baumbestand und Dorfbrunnen und mit der in Schotter und Splitt versehenen Ortsmitte insbesondere.


3.Platz: Guttenberg

Die selbstständige Gemeinde Guttenberg wird durch einen schönen Altort und durch reges Vereinsleben geprägt. In fast südländischer Art sind die Häuser im Oberdorf aufgereiht, gekrönt von der Schlossanlage. Der hier residierende Baron zu Guttenberg steuert immer wieder zum Vereinsleben bei. Ins Ortsbild fügt sich seine extensiv dachbegrünte Reitanlage gut ein.

Trotz eines Wegzugstrends im Oberland konnte hier die Einwohnerzahl in den letzten zwei Jahrzehnten weitgehend gehalten werden.

Es hat sich in den letzten Jahren ein Betrieb in der Baubranche angesiedelt, auch die alte Schule konnte durch betriebliche Vermietung umgenutzt werden. Im Baugebiet stehen noch einzelne Bauplätze zu günstigen Konditionen für Käufer zur Verfügung.

Ein Dorfladen auf der Basis eines Bäckereifilialbetriebs konnte erhalten werden.

Überregional von sich reden macht bereits der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Guttenberg-Maierhof, der sich erst 2008 formiert hatte.