Dies bestätigte Ulrich Wagner, der bei der Kulmbacher Aufsichtsbehörde für Bauleitplanung, Bauordnung und Denkmalpflege zuständig ist. Die Genehmigung für die Landwirtsfamilie Haas beziehe sich zunächst auf den Erdaushub, die Fundamentierung und die Rohbauarbeiten. Die Beseitigung des Niederschlagswasser müsse hingegen noch geklärt werden.

Das Landratsamt, so Wagner, habe einen unabhängigen Gutachter mit einer Expertise beauftragt, derzufolge das Vorhaben genehmigungsfähig ist. Unter anderem sei der Antragsteller gegenüber einer ursprünglichen Planung von 150 auf 230 Meter von der Wohnbebauung weggerückt.

Die Bürgerinitiative "Mannsflur gegen Massentierhaltung" will das freilich nicht hinnehmen. Laut Sprecherin Dagmar Knade ist Rechtsanwalt Stefan Kollerer beauftragt worden, ein Verfahren einzuleiten mit dem Ziel, die bereits begonnenen Erdarbeiten zu stoppen.

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