Den genauen Wortlaut des damaligen Gemeinderatsbeschlusses, wie und wo der Löschwasserbehälter in Wernstein gebaut werden soll, kennen die wenigsten. Aber wir kennen den Geist des Beschlusses: Das Bauwerk sollte vor allem nicht sichtbar sein, sollte unter der Erde verschwinden. Es ist, wie wir wissen, ganz anders gekommen - auf Anordnung des Mainleuser Bürgermeisters, der dafür auch die Verantwortung übernimmt.

Da müssen sich die Gemeinderäte jetzt wie im falschen Film vorkommen: Ihre gute Absicht, den Betonklotz zu beseitigen, kommt als juristischer Bumerang zurück.

Sie, die nichts falsch gemacht haben, sollen mit ihrem Abbruch-Beschluss dafür verantwortlich sein, dass die Versicherung nicht bezahlt und die Gemeinde die 60 000 Euro in den Sand gesetzt hat? Ja, wo sind wir denn?