Im Stadel ist fast alles wie immer: Christian Potthast von der Firma Soundart steht auf der Bühne, baut die Ton- und Lichttechnik auf. Eine Etage tiefer sind Bruno und Wolfgang Müller, Matthias Sperling und Ralf Löffler am Werkeln. Sie richten in den vier Ecken die Schankanlagen ein.


Viel mehr Platz

Wer das Zelt wieder verlässt, der sieht aber gleich, dass bei der Bierwoche 2017 Einiges anders sein wird. Bei der Stadelrunde werden die Besucher diesmal den Blick nicht gen Burg, sondern Richtung Sudhaus richten, denn nicht im beengten Umfeld des Zentralparkplatzes, sondern auf dem Brauereigelände in der Lichtenfelser Straße wird gefeiert. Und dort ist viel mehr Platz.

Eine große Fläche vor dem Zelt ist mit Hackschnitzel bedeckt. Dort wird ein Biergarten aufgebaut. Auf der Wiese neben dem Sudhaus werden die Besucher in den "Sternla-Strand" eingeladen. Sternla ist ein Bier der Sternla Bier GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der Würzburger Hofbräu, die wiederum seit 2005 zur Kulmbacher Brauerei AG gehört.


"Chill-out-area"

Das Sternla, das in Kulmbach gebraut wird, sei ein Bier, das bei jungen Leuten gut ankomme, sagt Bierfest-Organisator Michael Schmid. Während im Zelt die Festbiere und das Kapuziner-Weißbier ausgeschenkt werden, beschreite man im Außenbereich konzeptionell auch einen neuen Weg. Der Sternla-Strand ("Eine Chill-out-area") sei schon bei der Sternfahrt sehr gut angenommen worden.


Vier Fässer bilden das Bühnenbild

Vieles wird bei der Bierwoche 2017 neu sein, doch eben nicht alles anders. So findet die Eröffnung am Samstag traditionell mit dem Büttnertanz vor dem Rathaus statt. Und die vier Fässer - Reichelbräu, EKU, Mönchshof- und Sandlerbräu - bilden das Bühnenbild.

Die Teilnehmer des Festzuges müssen allerdings gut einen Kilometer mehr zurücklegen. Sind sie im Stadel in der Lichtenfelser Straße angelangt, erwartet sie dann aber ein altbekanntes Bild. OB Henry Schramm wird das erste Fass anstechen - und dann fließt das Bier in Strömen ...