Als der Festzug mit den Ehrengästen kurz vor 11 Uhr in der Lichtenfelser Straße eintraf, hatten es sich schon Tausende auf dem Brauereigelände gemütlich gemacht: im Stadel und auf der großzügigen Außenfläche, die bei den Kulmbachern offenbar gut ankommt.


Der "Sternla"-Strand

Rund um das Zelt sind neben zahlreichen Verköstigungsbuden viele Bänke und Tische aufgestellt - eine Biergarten-Atmosphäre machte sich breit. Auf der Fläche beim Sudhaus wurde der sogenannte "Sternla"-Strand eingerichtet, bei dem die Besucher in bequemen Liegestühlen Platz nehmen können. Ein Angebot, das gleich nach dem Anstich nicht nur die Jugend, sondern auch ältere Besucher annahmen.


"Stanicher Buam" sind begeistert

Nicht im Zelt, sondern im Biergarten vor dem Stadel stemmten die "Stanicher Buam" die Maßkrüge. Vom neuen Festgelände zeigten sie sich begeistert. "Das ist alles schöner und weitläufiger als am Zentralparkplatz. Man hat mehr Platz und es gibt am Abend bei der Stadelrunde bestimmt auch kein Gedränge", sagte Guido Wöß.


Die Bierbänke...

Alfred Reuschlein verfolgte den Anstich im Zelt. Ob er den Umzug auf das Brauereigelände bedauert? "Ich finde es hier super", sagte der Kulmacher, der nur in einer Hinsicht Kritik übte. Die Bierbänke sind am Holzboden fest verankert. "Man kann sie leider nicht verrutschen. Das wird ziemlich eng", sagte Reuschlein, dem das die Bierwoche aber nicht madig machen wird. Wie oft er in den Stadel kommen wird. "Jeden Tag", sagte Reuschlein und führte an: "Ich finde es hier super."


Auch die Büttner freuen sich

Und auch die Büttner, die den Festzug begleiteten, freuen sich auf die Bierwoche 2017. Dass sie nicht wie sonst die 100 Meter zum Zentralparkplatz, sondern über einen Kilometer zum Brauereigelände zurücklegen mussten, empfanden sie als etwas Besonderes. Erstmals war es ein Umzug, der auch den Namen verdient - und der ja auch von vielen Zuschauern am Straßenrand verfolgt wurde. "Wir freuen uns auf die Bierwoche 2017", sagte Büttner Michael Pistor.