Miniatur-Stühle, extra kleine Toiletten und abgerundete Tischkanten: In der Waldorfkinderkrippe ist alles so eingerichtet, dass sich die Kleinsten wohl fühlen.

Der Spatenstich für die Krippe war im März 2013. Zuvor hatte sich herauskristallisiert, dass eine Krippe hohen Zuspruch finden würde. Und das hat sich bewahrheitet: Mittlerweile sind alle zwölf Plätze besetzt. "Für das kommende Kindergartenjahr, das im September beginnt, haben wir nur noch zwei Plätze frei", sagt Elfriede Sauer, die Gesamtleiterin von Kindergarten und Krippe.

Die Grundfläche der Krippe beträgt 171 Quadratmeter, die Nutzfläche 150 Quadratmeter. Diese wiederum ist in einen Gruppenraum, einen Schlafraum, einen Wasch- und Wickelraum und einen Kinderwagenabstellraum aufgeteilt. Außerdem finden ein Technikraum und eine Toilette für die Erzieherinnen Platz. "Die Quadratmeterzahlen sind vorgeschrieben und bei allen Kinderkrippen gleich groß", sagt Stefanie Frohmader-Zeller, die im Vorstand des Kindergartens ist. Sie freut sich auch darüber, dass die Baukosten unter den Hochrechnungen lagen: "Wir haben rund 640 000 Euro ausgegeben. Dabei ist mir wichtig, dass wir nicht mehr und nicht weniger bekommen haben, als andere Krippen." Seitens der Regierung und der Gemeinde gab es eine Förderung von 601 000 Euro, der Rest musste selbst getragen werden.

"Wir haben uns von allen Seiten unterstützt gefühlt", sagt Krippenleiterin Martina Maier. "Alle Handwerker haben Hand in Hand gearbeitet. Teilweise waren sogar drei oder vier Firmen gleichzeitig da," stellt Stefanie Frohmader-Zeller fest.