Die Fußball-Golfer touren - ohne Caddy und mit dem Fuß als Schläger - über einen 18-Bahnen-Parcours und versuchen, den Ball mit möglichst wenig Versuchen in ein Loch oder Netz zu spielen. Nicht ganz so fein raus sind da die Anhänger einer anderen Fußball-Trendsportart, die in Finnland für Furore sorgt. Sumpf-Fußball heißt das matschige Spiel.

Einmal im Jahr treffen sich die Sumpf-Fußballer aus aller Welt in der Nähe der Stadt Hyrynsalmi, um die "World Swamp Soccer Championships" nicht auf dem grünen Rasen, sondern auf dem Schlammschlachtfeld auszutragen. Die Spieler stecken dabei bis zu den Knöcheln im Schlamm und müssen ständig in Bewegung bleiben, denn: Wer stehen bleibt, versinkt. Im Schlamm, auf dem holprigen Bolzplatz ... Hobbyfußballer kennen - auch im Kulmbacher Raum - viele, mitunter auch unbequeme Spielstätten. Da sollten unsere Profis mal nicht klagen, die ja für gewöhnlich auf dem grünen Teppich kicken.

Keine Sorge: Auch die, die für uns 2022 in Katar den WM-Titel holen wollen, dürfen aufatmen. Denn auch wenn die Weltmeisterschaft entgegen des Wunsches von Fifa-Boss Sepp Blatter doch im Sommer stattfinden sollte: Gekickt wird nicht im heißen Sand. Die WM-Stadien (Hallen) in der Wüste werden für die Stars - leider auch durch brutale Ausbeutung asiatischer Arbeiter - sicherlich voll klimatisiert.