Während viele bereits dem Start der Fußball-WM entgegenfieberten, fiebern die achtzehn Darsteller, überwiegend Kinder, ihrem Start auf der Bühne entgegen.

Ein weißes Kaninchen, eine Raupe, ein Frosch, ein Schweinchen, ein Märzhase, ein Murmeltier, eine Grinsekatze - was ist, wenn alle diese komischen Figuren mit ihren lustigen und bunten Kostümen auf der Trebgaster Naturbühne herumtoben? Die meisten Kinder, Eltern und Großeltern wissen es natürlich: Dann reibt sich "Alice" ungläubig die Augen, denn sie hat sich offensichtlich in ein "Wunderland" verirrt.

Dort ist Alice nach einigen seltsamen Ereignissen gelandet. Erst läuft sie einem sprechenden Kaninchen in seinen Bau hinterher und fällt in ein tiefes Loch. Auf der Suche nach dem weißen Kaninchen landet Alice in einem Raum mit vielen Türen, findet nach einiger Zeit einen Schlüssel, mit dem sie eine kleine Tür aufsperren, aber nicht hindurch kann, weil sie zu groß ist. Aber sie findet gleich darauf ein Fläschchen. Und als sie daraus trinkt, wird sie plötzlich kleiner. Es dauert aber noch eine ganze Weile, bis Alice letztlich klein genug ist, und in das Wunderland hineingehen kann.

Allerlei Absurditäten

Was sie dort erlebt, strotzt nur so vor Absurditäten. Im Haus des weißen Kaninchens wird Alice nach dem Essen zuerst riesig groß. Auf ihrer weiteren Reise trifft sie im Wald eine Raupe, mit deren Hilfe sie wieder ihre normale Größe erlangt.

Eine Grinsekatze schickt sie zum Märzhasen und einem verrückten Hutmacher, die eine ganz verrückte Party veranstalten.

Letztlich kommt Alice zum Herzkönig und zur jähzornigen Herzkönigin, die liebend gerne jemandem den Kopf abschlagen lassen wollen. Schließlich werden aber alle begnadigt.

Labyrinth der Szenen

Mit "Alice" tauchen die Zuschauer ein in ein Labyrinth der verrücktesten Szenen mit immer neuen Figuren, einer verrückten Teeparty und ein Ballett der Spielkarten. Eine Kindergeschichte, auch für Erwachsene, voller sprudelnder Einfälle, und einem berauschenden Feuerwerk der Farben.