Mittlerweile aber gibt es doch Statements. Stephan Otte, FDP, ist natürlich enttäuscht - vom bundesweiten Ergebnis seiner Partei, die wohl den Einzug in den Bundestag verpasst hat. Aber natürlich vom eigenen Abschneiden, das unter den Erwartungen geblieben ist. Die FDP, so meint er, sei in den Medien zu wenig präsent gewesen. Im Gegensatz zum Beispiel zum SPD-Kandidaten Steinbrück, der die Menschen durch sein Auftreten polarisiert habe.

Philipp Simon Goletz, Direktkandidat der Freien Wähler, ist enttäuscht - vom bundesweiten Ergebnis und vor allem von dem im Landkreis. Zwar haben seine Untersteinacher ein klares Votum gesetzt: Hier erhielt Goletz 12,45 der Erststimmen. Im übrigen Wahlkreis allerdings dümpeln Goletz und die Freien Wähler bei Werten um die zwei Prozent. Die Ursache dafür hat Goletz bereits ausgemacht: Die Medien sagt er, sind schuld.

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