Die "Abitura 2018" wirft ihre Schatten voraus. Die vom Arbeitskreis Schule/Wirtschaft, dem Landkreis und den weiterführenden Schulen initiierte Messe zur Berufsorienteirung findet am Samstag, 24. Februar, von 10 bis 14 Uhr am Kulmbacher Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium statt.

Die Chance liegt vor der Haustür




Jugendliche der Klassen zehn bis zwölf sollen rechtzeitig vor ihrem Abitur oder Fachabitur über Ausbildung, Studium und duales Studium informiert werden. Die örtliche Wirtschaft möchte zeigen, dass es direkt vor der Haustür viele Unternehmen gibt, die nicht nur einen sicheren Ausbildungsplatz bieten, sondern attraktive Zukunftsperspektiven und Karrierechancen in der Heimatregion. Aktuell haben sich bereits rund 30 Aussteller angemeldet.

Die Berufsorientierungsmesse ist kostenloses Angebot. Schüler können sich Informationen aus erster Hand beschaffen und erste Kontakte knüpfen. Auch für "Rückkehrer", die in der Ferne studiert oder eine Ausbildung absolviert haben und wieder in der Region arbeiten möchten, bietet die "Abitura" die ideale Plattform.


Ganz besondere Qualität


MGF-Leiter Horst Pfaderhauer sprach von einer guten Tradition, dass sich die Akteure im Vorfeld noch einmal treffen, um auch die Öffentlichkeit auf die große Veranstaltung aufmerksam zu machen: Die "Abitura" habe eine ganz besondere Qualität. "Sie genießt weit über den Landkreis hinaus einen sehr guten Ruf. Ich denke, dass wir und diesen Ruf in den letzten vier Jahren erarbeitet haben und zu Recht besitzen. Wir wollen auf diesem hohen Niveau weitermachen", so Pfadenhauer.

Landrat Klaus Peter Söller verwies auf die Premiere der "Abitura" 2014 im CVG mit damals 65 Ausstellern. "Wir wussten nicht, wie die Geschichte angenommen wird. Heute können wir sagen: Wenn es diese Messe nicht gäbe, dann müsste man sie erfinden." Es sei ein gewisses Wagnis gewesen, neben der etablierten Ausbildungsmesse im Beruflichen Schulzentrum eine zweite Orientierungsmesse durchzuführen. Der Erfolg habe den Initiatoren Recht gegeben.


Interesse ist groß


Das Interesse sei auf beiden Seiten groß. Die frühzeitige Kontaktaufnahme zwischen Nachwuchs und Unternehmen ebne den Weg für die erfolgreiche Zukunft. Auch Universitäten und Hochschulen seien präsent, "so dass Schüler ein umfassendes Bild über ihre Möglichkeiten von Ausbildung, Studium oder dualen Studium erhalten".

Söllner dankte besonders dem Arbeitskreis Schule/Wirtschaft ("Wir haben einen der umtriebigsten Arbeitskreise in ganz Bayern"), den Schulen und der Werbeagentur "Bergwerk" für die professionelle Unterstützungr.

"Wir wissen heute, dass die Wege nach dem Abitur vielschichtig sein können", hob Michael Pfitzner vom Arbeitskreis hervor.


Keine Konkurrenz zur Ausbildungsmesse


Alexander Battistella, der Chef des Beruflichen Schulzentrums, machte deutlich, dass er in der "Abitura" keine Konkurrenz zur Ausbildungsmesse sehe: "Es ist nicht das eingetreten, was vorher befürchtet wurde, nämlich dass sich einige Firmen nur auf die ,Abitura' stürzen. Ich finde es klasse, dass wir hier die akademische Ausbildung in den Vordergrund stellen." Das Angebot passe zur Bildungsregion Oberfranken.

Mario Sattler, stellvertretender Leiter des CVG, sprach von einer klassischen Win-Win-Situation. Dominik Kestel vom MGF gab noch bekannt, dass die Messe in allen drei Turnhallen durchgeführt werde, zudem seien im F-Bau Vorträge geplant.