Offiziell eröffnet wurde die Bierwoche von Oberbürgermeister Henry Schramm, der die Aufgabe, das erste Fass Festbier anzuzapfen mit Bravour und nur einem einzigen kräftigen Hieb auf den Zapfhahn meisterte.

Zuvor hatte, der Tradition folgend, auf dem Kulmbacher Marktplatz die Eröffnungszeremonie stattgefunden. Zahlreiche namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft hatten sich auf der Rathaustreppe versammelt. Unter ihnen auch Bundesinnenminister Hans Peter Friedrich, der mit seinem neuerlichen Besuch ein im letzten Jahr gegebenes Verspreche eingelöst hatte. Der Freistaat Bayern war mit gleich zwei Ministern vertreten: Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Martin Zeil und Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch waren der Einladung nach Kulmbach ebenfalls gefolgt. Mit dabei waren die Europa-Abgeordnete Monika Hohlmeier und die Landtagsabgeordneten Martin Schöffel, Ludwig von Lerchenfeld und Thomas Hacker, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion. Zu ihnen gesellten sich zahlreiche Vertreter des Bezirkstags, des Kreistags sowie der Stadt- und Gemeinderäte im Landkreis - und natürlich die Gastgeber der Bierwoche: Die Vorstände der Kulmbacher Brauerei, Markus Stodden, Jörg Lehmann und Otto Zejmon, sowie die Festwirte.

Drei Parademärsche, gespielt von der Stadtkapelle Kulmbach unter der Leitung von Thomas Besand, stimmten die Ehrengäste und etliche Hundert Besucher auf dem Marktplatz auf das Fest ein.

Eine Augenweide war auch heuer wieder der Tanz der Kulmbacher Büttner, und die Bischofsgrüner Böllerschützen ließen es gehörig krachen, bevor sich der Festzug der Ehrengäste in Richtung Stadl in Bewegung setzte.
Im Stadl und im Umfeld erwartet die Besucher bis zum nächsten Sonntag ein breites gastronomisches Angebot. Dazu gehören natürlich die eigens eingebrauten Festbiere, aber auch Haxen, Bratwürste, belegte Brote, Fischbrötchen und vieles mehr. Wem das Gedränge im Stadl zu groß und die Atmosphäre zu "heiß" ist, findet außerhalb zahlreiche luftigere Sitzplätze vor.

Bereits in den ersten Stunden zeichnete sich ab, dass Kulmbacher Bierwoche auch heuer wieder Magnet für zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland ist - und dass es für sie nicht nur um Gaumenfreuden, sondern auch um die Geselligkeit und vielen auch ums "Sehen und Gesehen werden" geht.