Mal abgesehen davon, dass ich ganz froh bin, ohne Smartphone, X-Box und 24-Stunden-Kinderfernsehen-Berieselung aufgewachsen zu sein, liegt meine klare Antwort vor allem daran: Ich möchte heute kein Schulkind mehr sein!

Schon in der Grundschule sind Referate, Präsentationen und ständige Proben angesagt, im Gymnasium gar kommen die Kinder und Jugendlichen auf ein Arbeitspensum, das so manchen Erwachsenen in die Knie zwingen würde.

Als ob das alles noch nicht reichen würde, werden in schöner Regelmäßigkeit die Schul- und Unterrichtsformen im Hau-Ruck-Verfahren reformiert und unsere Kinder als Versuchskaninchen missbraucht.

Jetzt will Kultusminister Spaenle auch noch Lehrerstellen streichen. Klar doch! Unsere Kinder heutzutage sind so schlau und leistungsstark, da können die sich doch gleich noch selbst unterrichten. Freizeit, Hobbys und Spielen werden eh überschätzt.

Liebe Verantwortliche im Kultusministerium (und auch wenn's wieder keiner gewesen sein will, irgendjemand muss sich das ja wieder ausgedacht haben): Wenn unsere Schüler so einen Mist abliefern würden, müssten sie sich anhören: Setzen, sechs!