Kommunikationsprobleme gibt es zwischen den Danndorfern nicht, im Gegenteil: Es gibt einige Gemeinsamkeiten. Jedes Danndorf hat Vereine, darunter die Feuerwehr. Neben dem gleichen Ortsnamen, den es nur zwei Mal in Deutschland und ein Mal in Österreich gibt, blicken beide Feuerwehrvereine auf lange Traditionen zurück. Seit elf Jahren ist eine neue hinzugekommen: gegenseitige Besuche mindestens zwei Mal pro Jahr.

Anfangs ein kleines Pflänzchen


Zum ersten Mal traf man sich offiziell im Jahr 2001. Damals wurden die die Gemeindewappen ausgetauscht. "Am Anfang war unsere Freundschaft ein kleines Pflänzchen. Wir gratulierten uns gegenseitig bei Festen und Ehrungen. Der eine oder andere Unbeteiligte fragte, warum man ein paar Mal im Jahr hin und her fahre. "Aber wir haben die kleinen Ziele vor Augen, die sind uns wichtig! Die Frauen der befreundeten Wehrleute kommen übrigens auch gerne mit", sagt Arne Lerch.

"Jahrgang 41" gab den Anstoß


Begonnen wurde die bemerkenswerte Partnerschaft aber bereits durch den Verein "Jahrgang 41" aus dem niedersächsischen Danndorf. Dort hatte jemand die Idee, einen "Bembel" (oberfränkisch Bierseidla) mit der Aufschrift "Danndorf hoch zwei" herzustellen. Der "Mönchshof-Club" im niedersächsischen Danndorf trinkt zudem gern den bekannten Kulmbacher Gerstensaft. Und da liegt es nahe, beim alljährlichen Kulmbacher Bierfest höchstpersönlich vorbeizuschauen.
"Seit dieser Zeit löschen die Floriansjünger aus beiden Danndorfs gemeinsam jede Art von Bränden", flunkert Bürgermeister Dieter Adam.

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