Auch die Internet-Seite der "New York Times" wurde lahmgelegt, und bei Twitter konnte kurzzeitig nichts mehr gezwitschert werden. Und wenn man Edward Snowden glaubt, dann überwacht der US-Geheimdienst NSA offenbar einen Großteil des internationalen Zahlungsverkehrs.

Schöne moderne Welt? Ich weiß nicht.

Laut "Deutsche Wirtschafts Nachrichten" haben die US-Geheimdienste seit 2011 bereits 231 Cyber-Angriffe auf Computer in anderen Ländern gestartet. Derzeit sollen etwa 85 000 Computer weltweit mit US-Spionage-Viren infiltriert sein. Und die NSA plant angeblich, in den nächsten Jahren Millionen von Spionage-Viren auf den wichtigsten Computern der Welt zu installieren.

Irgendwann, so befürchte ich, bricht alles zusammen. Was passiert dann? An den Kreuzungen fallen die PC-gesteuerten Ampeln aus. Die Autos crashen, weil alle Assistenzsysteme für Tempo, Bremsen, Licht und Abstand ihren Geist aufgegeben haben und die halb schlafenden Fahrer nicht rechtzeitig aufgewacht sind. E-Mails sind Geschichte. Die Post stellt 1000 Mitarbeiter ein, weil die Zahl der Briefe um drei Millionen angestiegen ist. Pro Tag.

Und die Redakteure der Bayerischen Rundschau sitzen wieder an der Schreibmaschine. Schöne alte Welt.