Er ist ständig gefordert: Mal sind es "Schneechaos" und Eisglätte, dann wieder Hitze und hohe Ozonwerte, schließlich müssen die Meteorologen auch vor "Starkregen" und Überschwemmungsgefahr warnen.

Das normale Wetter findet anscheinend gar nicht mehr statt. In der Woche nach Ostern war es gar nicht so warm - aber es hatte lange nicht mehr geregnet. Die Folge: Die erste Warnung vor Waldbrandgefahr in diesem Jahr wurde vom Wetterdienst ausgesprochen.

Keine Frage, jeder wird sich freuen, wenn er rechtzeitig vor (tatsächlichen) Gefahren gewarnt wird, sich darauf einstellen kann und so vor Schaden bewahrt wird. Manchmal allerdings schießt mir bei all diesen Warnungen der Gedanke durch den Kopf, dass wir einerseits in der Illusion leben, wir hätten alle Eventualitäten des Lebens im Griff.

Und andererseits natürlich die Gefahr besteht, dass man durch eine Art Warnungs-Overkill so abstumpft, dass man gegebenenfalls berechtigte Hinweise gar nicht mehr ernst nimmt.

Wovor ich jedenfalls - auch ohne Wetterdienst - für die kommenden rund drei Wochen selbst warnen kann, ist Aprilwetter. Das ist so unberechenbar! Am besten wir stellen uns vorsichtshalber schon einmal auf alles ein.