Auch beim diesjährigen "24-Stunden-Blitzmarathon" vom 3. bis 4. April will die oberfränkische Polizei zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, ist es Ziel, die Verkehrsunfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf Landstraßen zu reduzieren.

Die Kontrollen erfolgen auf Initiative des bayerischen Innenministeriums im Zusammenhang mit der Verkehrssicherheitskampagne "Bayern mobil - sicher ans Ziel" und werden auch in anderen Bundesländern zeitgleich durchgeführt. Der bayernweite Blitzmarathon, an dem sich die oberfränkischen Polizeidienststellen beteiligen, findet bereits zum siebten Mal statt. Bei der Aktion im vergangenen Jahr überwachten die Beamten in Oberfranken an 62 Stellen die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten. Dabei durchliefen insgesamt 27  000 Fahrzeuge die Messstellen, wobei 549 Fahrer zu schnell unterwegs waren.

Die umfangreichen Ankündigungen im Vorfeld führten offensichtlich dazu, dass lediglich zwei Prozent der gemessenen Fahrzeuge zu schnell fuhren. Insgesamt betrachtet wurde damit das engagierte Ziel des Blitzmarathons umfänglich erreicht, wie die Polizei mitteilt, denn die Verkehrsteilnehmer sollen sich bewusst mit dem Thema "überhöhte Geschwindigkeit" auseinandersetzen und dauerhaft mit passender Geschwindigkeit sicher auf den Straßen unterwegs sein.

Überhöhte Geschwindigkeit ist nach Angaben der Polizei nach wie vor die Hauptunfallursache Nummer 1 für schwere Verkehrsunfälle. Erfreulicherweise sank die Zahl der Geschwindigkeitsunfälle im Regierungsbezirk von 2260 im Jahr 2017 auf 1636 Verkehrsunfälle, was durchaus als positiver Effekt der zurückliegenden Blitzmarathons zu betrachten sei.

Wo wird kontrolliert?

Die Geschwindigkeit gemessen wird beim Blitzmarathon am 3./4. April

bei Leuchau (zugelassene Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h)

in Kulmbach (am Gründla - 80)

in Kulmbach (Seidenhof - 70)

in Kulmbach (Bayreuther Straße - 50)

in Kulmbach (B 289 - 100)