Alle acht Tage müssten die Pumpen, die das Abwasser von Rothwind in die Kläranlage nach Kulmbach transportieren, von Stoffballen gereinigt werden. Außerdem sei das Wasser "ölig und fett bis zum Gehtnichtmehr", stellte Adam fest. Sollte der Übeltäter, der sich in Rothwind befinden muss, ausfindig gemacht werden, kündigte er Konsequenzen an: "Dem werden wir die Kosten eiskalt in Rechnung stellen." Denn durch den höheren Schmutzanteil würden auch in der Kläranlage erhöhte Kosten entstehen, die der Markt und damit die Bevölkerung bezahlen muss.

Gemeinderat Detlef Weißmann beklagte in der Diskussion, dass seit der Flurbereinigung nach starken Regenfällen viel Oberflächenwasser vom Hohen Rain den Hang hinab ins Neubaugebiet über der Jugendheimstätte schießt. Das Wasser, das Erdreich mit sich führe, verstopfe die Kanäle und verschmutze die Straße. Deshalb sei ein Auffangbecken hinter der Schulsportanlage der Heimstätte nötig. Dort könne sich der Schmutz absetzen. "Das Becken wird kommen", versicherte der Bürgermeister.

Weißmann hatte noch eine andere Frage: Er wollte wissen, ob auf der Straße nach Witzmannsberg auch das Stück zwischen der Bahn und der Mainbrücke saniert wird. Dazu erklärte der Bürgermeister, dass ein Teil der Strecke beim Bau der Umgehung wohl weggerissen werden muss. Das Geld wolle man sich deshalb sparen. Mit Blick auf den Bau der Umgehungsstraße von Rothwind zeigte er sich zuversichtlich: "Zwischen 2016 und 2020 wird die Umgehung kommen." Es gebe keine Widersprüche gegen das Projekt.

Ingo Bräcklein verwies darauf, dass die Straße von Witzmannsberg in einer Kurve eine starke Böschung beim Kraftwerkskanal aufweist und das ein Gefahrenpotenzial darstellt. Eine Leitplanke könnte für Sicherheit sorgen.
Arthur Kolb stellte fest, dass wegen der Baustelle in Schmeilsdorf Autofahrer die Strecke nach Schwarzholz als Umleitung nutzen. Ihn störte dabei das Tempo: "Die schießen rein wie die Raketen." Er bat um eine Tempo-30-Reduzierung ab dem Ehrenmal. Das sagte Dieter Adam zu.

Die geplante Kanalverlegung Am Eichenhang-Kellergasse bereitet Gerda Bär Sorgen. Die Straße dort ist sehr schmal. Deshalb gibt es Überlegungen, den Kanal über ein Nachbargrundstück zu führen.
Dafür gibt es Bürgermeister Adam zufolge aber noch keine Kostenschätzung. Und man brauche das Okay vom Eigentümer. "Technisch würde es funktionieren."