Die Staatliche Fachschule für Lebensmitteltechnik sei eine Einrichtung von hoher und höchster Qualität und könne weiterhin auf ein enormes Sponsoring vertrauen. Diese Kernaussage machte Landrat Klaus Peter Söllner bei der Abschlussfeier für den 37. Lehrgang Fleischtechnik und den 22. Lehrgang Verarbeitungstechnik, die am Freitag in der Dr.-Stammberger-Halle stattfand.

Aus den Händen von Schulleiter Hans Werner Hofmann erhielten jeweils 24 Männer und Frauen die Urkunde für den Staatlich geprüften Fleischtechniker und den Staatlich geprüften Lebensmittelverarbeitungstechniker. Darunter mit Andreas Hahn, Marcus Hahn, Christoph Popp und Andreas Wiesenmüller vier angehende Techniker aus dem Landkreis Kulmbach. Bei der Abschlussfeier, die Tanja Schaller (Querflöte) und Eddi Hürdler (Gitarre) musikalisch umrahmten, wurden auch die Projektarbeiten von den Firmenvertretern gewürdigt und mit Aufmerksamkeiten und Geldpreisen bedacht. Zwölf der Staatlich geprüften Techniker erlangten auch die Fachhochschulreife. Unter ihnen auch Andreas Wiesenmüller aus Thurnau. Die Mehrzahl der Studenten kamen aus ganz Deutschland, sogar einer aus Österreich und einer aus der Schweiz.

Schulleiter Hans Werner Hofmann dankte auch im Namen aller Lehrerkollegen der Fachschule für ein erfolgreiches Zusammenarbeiten der letzten zwei Jahre: "Wir sind mächtig stolz, dass Sie die Neuorientierung über die Ausbildung bestanden haben. Bringen Sie ihr Berufsbild voran und das wird auch der ganzen Branche zu Gute kommen. Es hat Freude gemacht, mit Ihnen zusammenzuarbeiten und da gehört auch das Feiern dazu." Mit dem erlernten Rüstzeug könne man in der Wirtschaft "den Mann" oder "die Frau" stehen.

Landrat Klaus Peter Söllner stellte in seinem Grußwort fest, dass der Landkreis Kulmbach als Sachaufwandsträger versuche, die Fachschule nach Kräften zu unterstützen und auf Grund des Sponsorings habe man als Landkreis eine komfortable Position. Söllner wies aber auch auf die Förderung durch den Freistaat Bayern aus dem Konjunkturpaket II hin. Was das Sponsoring angeht, dankte Landrat Klaus Peter Söllner allen Repräsentanten der Wirtschaft: "Das schafft auch den Status, dass diese Einrichtung der Lebensmitteltechnik eine ganz besondere ist."

Am Standort Kulmbach habe sich in den letzten Jahren sehr viel getan und der Landrat bezeichnete Kulmbach als Lebensmittelstandort per excellence. Die geprüften Techniker hätten jetzt alle Chancen der Welt, denn gerade die Ernährungswirtschaft habe Zukunft.

Oberbürgermeister Henry Schramm machte deutlich, dass das Thema Lebensmittel in der Stadt Kulmbach seit je her einen hohen Stellenwert habe: "Neben dem Lebensmittelhandwerk hat Kulmbach eine international agierende Lebensmittelindustrie sowie zahlreiche Einrichtungen, die dafür sorgen, dass auch das nötige Wissen über Lebensmittel vermittelt wird."

Mehr über die Abschussfeier lesen Sie in der Montagausgabe der Bayerischen Rundschau.