Das Minus beträgt somit 6,2 Prozent. Die Zahl der Fälle mit Personenschaden ist exakt gleich geblieben (224). Eine Person wurde tödlich verletzt. In den Jahren 2012 und 2013 kamen jeweils drei Verkehrsteilnehmer ums Leben.

Die häufigsten Ursachen

Die häufigsten Ursachen bei Unfällen mit Getöteten oder schwer Verletzten überhöhte Geschwindigkeit und Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot, gefolgt von Fehlern beim Abbiegen und Wenden. 2014 ereigneten sich 119 Geschwindigkeitsunfälle. Doch auch dies entspricht im Vergleich zum Jahr 2013 (146) einen Rückgang um 18,5 Prozent. Dabei wurden 64 Personen verletzt (Vorjahr: 71).

Ein geringfügiger Rückgang war bei den Alkoholunfällen zu verzeichnen. 2014 hatten 20 Fahrer einen über den Durst getrunken, wodurch es sieben Verletzte gab (21/9). Auf dem Schulweg ereigneten sich im vergangenen Jahr vier Unfälle, bei denen sieben Kinder leicht und eines schwer verletzt wurden. Es wurden 236 Unfallfluchten angezeigt. Davon konnten 104 geklärt werden.

Kein Motorradfahrer getötet

28 Unfälle, davon kein einziger mit tödlichem Ausgang, ereigneten sich im Berichtszeitraum unter Beteiligung motorisierter Zweiräder (Vorjahr: 26). In 19 Fällen waren die Motorradfahrer die Verursacher, 26 von ihnen wurden verletzt. Die Zahl der Unfälle mit Radfahrern stieg von 31 auf 44.

Zur Bekämpfung von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr veranlassten die Beamten im Landkreis bei insgesamt 120 Verkehrsteilnehmern Blutentnahmen, Atemalkoholmessungen und Drogentests, was Strafverfahren, Bußgelder und Fahrverbote nach sich zog. Bei 26 Fahrzeugführern wurde Drogeneinfluss festgestellt.

Anzeigen und Verwarnungen

Im Rahmen der Geschwindigkeitsüberwachung führten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth 308 Radarkontrollen durch. Dies führte zu 2559 Anzeigen und 6363 Verwarnungen. Die Beamten der Inspektionen Kulmbach und Stadtsteinach führten 132 Laserkontrollen durch. 649 Verkehrsteilnehmer wurden verwarnt, 134 angezeigt.