Ein Vertreter der Sparkasse hat in der Sitzung am Mittwoch noch einmal die Vorzüge und die konkreten Kosten einer solchen Stiftung erläutert. Die Verwaltung liege bei der Sparkasse, die Bürgerstiftung muss dafür jährlich 0,5 Prozent Verwaltungskosten zahlen. Diese würden aber durch die Zinseinnahmen deutlich abgedeckt, hieß es. Derzeit seien Erträge von 1,5 Prozent zu erwarten.

Mit der Stiftung soll Menschen, die in ihrer Gemeinde freiwillig gemeinnützige Zwecke unterstützen wollen, eine Möglichkeit gegeben werden, ihr Geld richtig anzulegen.

Im Gremium war man sich einig, dass die Stiftung eine gute Möglichkeit wäre, um Gelder gebündelt zu sammeln.
Unklarheit herrschte bei der Frage, wie aktiv um Spenden gebeten werden soll. Es dürfe nicht in Bettelei ausarten, so die einhellige Meinung.

Gerhard Unger (ÜWW) betonte, mit der Stiftung könne ein Grundstock geschaffen werden. Wer dann etwas einzahlen wolle, hätte hier eine Gelegenheit. Thorsten Hübner ((ÜWW) stellte fest, man dürfe keine Unsummen erwarten.

Am Ende wurde einstimmig für eine Weiterverfolgung des Vorhabens plädiert.

Andreas Schröer von der Sparkasse wird nun in den nächsten Wochen eine Satzung ausarbeiten, die den Gemeinderäten dann im Entwurf zugeht. In der Septembersitzung soll über die Einrichtung der Stiftung entschieden werden.