Eine Angestellte bediente gerade mehrere Männer, die einer Sportmannschaft aus Berlin angehörten. Dabei hörte sie einen lauten Schlag, der vom Außenbereich der Tankstelle kam und sah einen jungen Mann wegrennen. Bei genauerer Betrachtung stellte sie fest, dass eine Kuh, die dort zuvor gestanden hatte, auf dem Boden lag. Kurz darauf war sie gänzlich verschwunden.

Dies forderte natürlich einen Einsatz der "Sheriffs" der Verkehrspolizei Hof. Als sie das Areal betraten, sahen sie, wie ein 31-jähriger Berliner die Kuh in die Wiese stieß. Es stellte sich heraus, dass alle anwesenden Personen der besagten Mannschaft angehörten und zum Teil stark alkoholisiert waren.

Kuh passte nicht in den Bus

Natürlich handelte es sich nicht um eine echte Kuh, sondern um eine lebensechte aus Kunststoff, die als Werbeträger diente. Dazu war sie dann jedoch nicht mehr zu gebrauchen, da ihr ein Bein abgetreten worden war und sie daher ihre Standfestigkeit einbüßte.

Ein 28-jähriger Spieler übernahm die Verantwortung für die Beschädigung. Der Versuch, die Kuh zu stehlen, scheiterte daran, da sie aufgrund ihrer Größe nicht in den Bus zu kriegen war. Die ganze Aktion wird ein strafrechtliches Nachspiel haben, da beträchtlicher Sachschaden entstand. Die Teammanagerin versprach, den Vorfall bei der nächsten Trainingseinheit aufzuarbeiten.