Erfreuliche Mitteilung für die Kulmbacher: Wasser und Abwasser werden nicht teuerer. Nach einstimmigem Stadtratsbeschluss werden die Preise 2016 nicht erhöht.

In der Kalkulation der Stadtwerke wird dargestellt, dass die Erhöhung der Kanaleinleitungsgebühren zum 1. Januar 2015 um 25 Cent pro Kubikmeter und die Einführung einer Grundgebühr notwendig gewesen seien. Man habe hohe jähr-liche Investitionen von zirka fünf Millionen Euro, um das Abwasserentsorgungssystem funktionsfähig zu halten. Die Stadtwerke gehen davon aus, dass dadurch die Verluste der vergangenen Jahre aufgeholt werden können. Dennoch, so heißt es weiter, "gehören wir weiterhin sowohl regional als auch überregional zu den günstigsten Entsorgern".

Wie beim Abwasser hatte auch die Wasserpreiserhöhung zum Jahresanfang - plus 25 Cent pro Kubikmeter und Anhebung des Grundpreises - den gewünschten Effekt. Deshalb wird sich 2016 beim Kulmbacher Wasser auch nichts ändern. Außerdem, so betonen die Stadtwerke, "liegt unser derzeitiger Wasserpreis im untersten Bereich sowohl in der Region als auch im Vergleich mit anderen Städten Oberfrankens".


Tiefgaragen: Durchstich kommt

Der Umbau des Zentralparkplatzes und die Sanierung der Tiefgarage wird nächstes Jahr in Angriff genommen. Nach dem Bierfest soll es mit dem 13,6 Millionen Euro teuren Projekt losgehen, das rechtzeitig vor dem Bierfest 2017 fertig sein muss. Wie geplant, erfolgt die Zufahrt zu Parkplatz und Tiefgarage im Bereich Sutte/Webergasse über einen großen Kreisverkehr. Einen zweiten, kleineren Kreisverkehr wird es im Bereich Sutte/Spitalgasse/Grabenstraße geben. In der Klostergasse werden laut OB Henry Schramm Verkehrsplaner ausloten, wie viele Parkplätze möglich sind. Hier ist sich der Stadtrat einig. Was den Durchstich und die unterirdische Verbindung der beiden Tiefgaragen angeht, wollen zwei Stadträte nicht mitmachen. Matthias Meußgeyer und Hans Werther (beide SPD) halten die Ausgaben von 600 000 Euro für überflüssig. Zudem, so Meußgeyer, bestehe das Risiko von Mehrkosten.