Bei ihm handelt es sich um den Besitzer des Autos, das am 27. Januar im Laitscher Wald zwischen Trebgast und Harsdorf verlassen aufgefunden worden war. Der Mann war seitdem verschwunden. Nach ihm war unter anderem mit einem Hubschrauber gesucht worden. Zur Fahndung allerdings war er nicht ausgeschrieben.

Am Sonntag hatte ein Familienvater die Leiche in der Trebgast entdeckt und die Polizei verständigt. Rettungskräfte bargen den Leichnam, dessen Zustand nach Auskunft der Polizei eine Identifizierung zunächst schwierig machte. Polizeisprecherin Anne Höfer ließ offen, ob Verletzungen der Grund waren oder ob der Mann schon länger im Wasser gelegen hatte.
Dass die Leiche schon einige Tage lang in der Trebgast unter der Brücke in der Ortsmitte lag, scheint nicht unwahrscheinlich: Im Ort erzählt man sich, dass Kinder schon am Donnerstag berichteten, unter der Brücke liege etwas Merkwürdiges.

Nach einer Obduktion in der Rechtsmedizin in Erlangen geht die Polizei sicher davon aus, dass kein Fremdverschulden vorliegt. Sicherheit über die Todesursache allerdings gibt es noch nicht. "Wir wissen noch nicht, ob wir es mit einem Unfall oder mit einem Suizid zu tun haben", so die Polizeisprecherin. "Um das herauszufinden, sind weitere Untersuchungen nötig."