Durch den Einbau von LED-Leuchten in der Dreifachturnhalle der Carl-von-Linde-Realschule hat sich der Stromverbrauch um mehr als die Hälfte reduziert. Bei einem Ortstermin konnten sich die Mitglieder des Bauausschusses des Kreistags gestern davon überzeugen, dass das Geld gut angelegt wurde und die neue Beleuchtungsanlage perfekt funktioniert.

"Um an Fördergelder zu kommen war die Zielvorgabe, die Kohlendioxidproduktion um mindestens fünfzig Prozent zu reduzieren", erklärte Klimaschutzmanagerin Ingrid Flieger. Tatsächlich konnten durch die Umrüstung auf LED-Leuchtmittel 43 000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden - in einem Jahr. Vormals lag der Ausstoß bei 80 000 Tonnen.


16 320 Euro gespart


Der direkte Einzelverbrauch der Dreifachsporthalle ist bislang nicht getrennt von der Realschule erfasst worden, doch der Gesamtverbrauch hat sich von einem Durchschnittswert von 140 000 Kilowattstunden pro Jahr auf 65 000 Kilowattstunden um mehr als die Hälfte reduziert. In Zahlen bedeutet das, dass durch die Umrüstung auf LED 16 320 Euro an Stromkosten gespart worden sind. Zugrunde lag bei der Berechnung der übliche Strompreis von 0,21 Cent pro Kilowattstunde.

Bei einer Ortsbegehung zeigte Hausmeister Matthias Arandt den Kreisräten die Steuerungstechnik der LED-Anlage. Die einzelnen Hallenabteilungen sind einzeln beleuchtbar, je nach Sportart in verschiedenen Lux-Stufen.
Dieter Geißler und Andreas Schülein stellten in der Bauausschusssitzung einen Bericht über die Investitionsmaßnahmen im Hoch- und Tiefbau in den vergangenen Jahren vor und gingen auf jede einzelne Baumaßnahme ein.

Erfreulich: Fast immer kamen die einzelnen Projekte am Ende günstiger als ursprünglich veranschlagt.