Musikalisch empfing die Dorfmusik die Zuhörer.

Die Einwohnerzahl ist um 19 auf jetzt 1027 gestiegen ist. Die kommunale Verschuldung wird am Jahresende bei 1396 Euro pro Kopf liegen, die aber unter Berücksichtigung der gemeindlichen Rücklage von 535 000 Euro tatsächlich nur rund 880 Euro beträgt. Die Neuverschuldung zur Finanzierung des Dorfladens und des Löschfahrzeuges habe man mit einem Zinssatz zwischen 0,5 und 0,9 Prozent abgeschlossen.

In den vergangenen Monaten wurden Projekte umgesetzt, die zum Teil aus Entscheidungen und Beschlüssen der Vorperiode des Gemeinderates stammen. "Das neue Feuerwehrauto für die Rugendorfer Wehr als Ersatz für das 30 Jahre alte Fahrzeug ist eine große Anschaffung, aber für die Sicherheit in der Gemeinde unbedingt nötig", betonte der Bürgermeister. Die Gesamtkosten betragen 154 170 Euro, wozu der Freistaat Bayern einen Zuschuss von 34 300 Euro sowie der Landkreis Kulmbach 10 000 Euro in Aussicht gestellt haben. Mit der Lieferung des neuen Löschfahrzeuges kann im Frühsommer gerechnet werden. Die Feuerwehr habe mit Unterstützung der Gemeinde einen Spendenaufruf gestartet und würde sich über weitere Beteiligungen sehr freuen.

Dank an die Helfer

Mit dem "RugenDorfladen" sei ein Vorzeigeobjekt entstanden, das mit Qualität, Service, Angebot und Preis überzeuge. "Nun hoffe ich, dass unser Dorfladen ein Erfolg wird und bitte alle, auch dort einzukaufen", sagte Ralf Holzmann.

Besonderen Dank richtete er nochmals an alle freiwilligen Helfer. Wenn die Endabrechnung vorliege, werde er über die genaue Kostenhöhe informieren und auch der endgültige Mietzins für die Genossenschaft festgelegt.
Vorbildlich habe sich Gemeinderat Günther Krombholz um die Materialbeschaffung und Durchführung der Behebung von Straßenschäden gekümmert. Im Frühjahr 2015 würden weitere erledigt, sagte Holzmann zu.
In Sachen Windkraft hatte die Gemeinde Rugendorf laut Holzmann keine Einflussmöglichkeiten, wenn nach geltendem Baurecht Anlagen beantragt werden.

Der Neubau des Hochbehälters für die Wasserversorgung Rugendorf mit Bau der weiteren Zubringerleitung hat insgesamt 608 832 Euro gekostet. Nachdem für die Kalkulation des Verbesserungsbeitrages auch der neue Herstellungsbeitrag neu kalkuliert werden muss, wurden die Arbeiten an die Kubus-Kommunalberatungs-GmbH vergeben. Diese führe derzeit die Kalkulationen durch, mit dem Ergebnis sei Anfang 2015 zu rechnen. Die Zahlen werden nach der Diskussion im Gemeinderat der Bevölkerung im Rahmen einer Bürgerversammlung vorgestellt. Dazu gebe es Probeberechnungen für die zu erwartende Belastung.

Markterkundung läuft

Intensiv beteilige sich die Gemeinde am Breitbandausbau im Rahmen des Bayerischen Förderprogramms für den umfangreichen und schnelleren Internetzugang. Der Höchstfördersatz betrage nach Mitteilung des Bayerischen Heimatmuseums 730 000 Euro und erhöhe sich durch interkommunale Zusammenarbeit um weitere 50 000 Euro, also auf 780 000 Euro. Nachdem Rugendorf einen Fördersatz von 90 Prozent erhalte, könne die Gemeinde also maximal 865 000 Euro für den Breitbandausbau ausgeben.

Das Markterkundungsverfahren führe derzeit das Büro Reuther NetConsult aus Bad Staffelstein durch. Auf dieser Basis werde abgeklärt, welche Gebiete überhaupt förderfähig sind. Gleichzeitig erfolge die Kostenermittlung. Das Ratsgremium entscheide dann, welche Bereiche zum Ausbau ausgeschrieben werden, so dass die Maßnahmen noch im Jahr 2015, spätestens 2016 durchgeführt werden können.