Die Schilder für den neuen Skater-Funpark hat der Bauhof schon montiert - mit klaren Benutzungsregeln. So darf die Anlage künftig nur noch mit Schutzausrüstung genutzt werden. Und vor allem ist die Anlage nach Einbruch der Dunkelheit zu verlassen. Kurzum: In Zukunft sollen auf der Skateranlage in Stadtsteinach neue Sitten und Ruhe einkehren.

Für alle Altersklassen

Die Skateranlage soll ein Treff für Kinder- und Jugendliche aller Altersklassen werden. Und deshalb halfen am Wochenende Leon Schübel und Mario Lorenz von der Skatergruppe, Mitglieder des Jugendparlaments und die Jugendsprecher Karin Witzgall und Harald Hempfling sowie Bürgermeister Roland Wolfrum (SPD) und weitere Freiwillige zusammen und sanierten das Gelände.

Der Platz hat sich grundlegend verändert. Der verwucherte Fahrradparcours, der unlängst angelegt worden ist und schon wieder von Unkraut zugewachsen war, ist freigelegt worden. Die maroden Spielgeräte sind abgebaut.
Stattdessen hat Bürgermeister Roland Wolfrum eine neue "Rail" spendiert. Kostenpunkt: 300 Euro. Dabei handelt es sich um eine Stange, die leicht gebogen ist, auf der die Skater entlanggrinden können. "Das ist wirklich gut, das Teil", freut sich Leon Schübel. Gemeinsam mit Mario Lorenz verankerte Schübel die Stange fest im Boden. Die beiden Skater freuten sich, dass auch Bürgermeister Wolfrum den Schraubenschlüssel in die Hand nahm.

Doch die neue Stange ist nicht die einzige Attraktion. Auf dem Skaterplatz wurde ein ausgedientes Buswartehäuschen aufgestellt. Einige freiwillige Helfer, allen voran Jonas Gleich, verpassten dem Häuschen einen weißen Anstrich.

Und außerdem ist auf der Skateranlage noch eine ausrangierte Tischtennisplatte installiert worden. Lena Badstieber und Annie Bauerschmidt schmirgelten die Platte ab. "Die muss noch lackiert werden", erklärte Karin Witzgall.

Auch Stadträte aktiv

Auch viele andere werkelten beim großen Skater-Arbeitseinsatz mit: So stellten Heinrich Witzgall, Knud Espig und Harald Hempfling eine Sitzgruppe auf.

"Wir wollen mit dem Skater platz eine größere Zielgruppe ansprechen und hoffen, dass dann Ruhe einkehrt", erklärte Bürgermeister Roland Wolfrum. Deshalb wurden auch die klaren Benutzungsregeln formuliert. Denn in Zukunft soll die Skateranlage für Spaß am Tag sorgen - nicht zu einem nächtlichen Treffpunkt werden. In den nächsten Wochen soll der Platz zudem mit einem Welleparcours ausgestattet werden.