Dem Seniorenbeirat werden mindestens fünf Personen angehören, die aus der Kirche, dem VdK-Ortsverband, dem TSV und dem Gemeinderat rekrutiert werden sollen. Thomas Böhner (FW) schlug vor, auch das Interesse der Bevölkerung an diesem Beirat abzufragen.
Zur Gründung des Seniorenbeirates hatte Bürgermeister Günther Hübner (CSU) bereits Entwürfe einer Satzung vorgelegt, die auch mit dem Vorsitzenden des VdK-Ortsverbands abgestimmt wurden. "Man kann nur dann etwas vorwärts bringen, wenn mehrere Personen im Dialag miteinander stehen und wenn man breiter aufgestellt ist", argumentierte Hübner für einen mehrköpfigen Beirat.
Frank Schütz (FW), der als einziger dagegen stimmte, schlug stattdessen einen Seniorenausschuss im Gemeinderat vor: "Für mich wäre das gescheiter, denn wir gründen ja sonst wieder einen Verein."
Stellvertretender Bürgermeister Manfred Zapf (CSU) plädierte ebenfalls für den Beirat, der allerdings aus mehr als fünf Personen bestehen sollte. Den Vorsitz sollte seiner Meinung nach kein Vertreter der Gemeinde führen: "Es müssen unabhängige Köpfe sein, die auch über den notwendigen Sachverstand verfügen."