Dem Ensemble um Marcus Rüdel gelang es von der ersten Minute an, die rund 600 Besucher mit ihren liebevollen Arrangements zu faszinieren und zu begeistern. Das über zweistündige Konzertprogramm hatte für Jeden etwas dabei und natürlich war die "holde Weiblichkeit" von den weichen Tönen der smarten Matrosen mit ihrem Kapitän und den einschmeichelnden Romantiksongs besonders angetan.

Mit ihrem Markenzeichen, einem unverkennbaren Saxophon-Sound, interpretierte die Formation nicht nur beliebte Evergreens, sondern auch Klassiker und große Weltmelodien. "Captain Cook & seine singenden Saxophone" gingen auch in der Bierstadt auf Fahrt. Es war eine Kreuzfahrt ohne Wasser, aber mit wunderschönen Schlagermelodien und den unvergessenen Evergreens im Saxophon-Sound und wiederholt wurden die Besucher vom Kapitän auch zum Mitwiegen im Slow-Fox des Meeres aufgefordert. Und das funktionierte auch ohne Wasser. Die sieben Profi-Musiker präsentierten sich dem Publikum unbeschwert und zauberten den typischen "Captain Cook-Sound" in die gute Stube der Stadt Kulmbach. Es waren meist melodiöse Klänge und sanfte Töne einer gehobenen Instrumentalmusik.

Die Band überzeugte mit ihrem warmen Saxophon-Sound und die Musiker verstehen nicht nur ihr Handwerk sondern sie verstehen sich auch als eine brilliante Einheit. Während sich der Saxophonist Alex Mildenberger eher in vornehmer Zurückhaltung übte - es passte aber zum ausgezeichneten Gesamtbild - wuchs die restliche Crew wiederholt förmlich über sich hinaus. So der Mega-Saxophonist Darius Hummel, der Rock`n-Roller Helmut Rückert mit Über-schlag und Spagat, der Bassist Rainer Weck, der Schlagzeuger Tom Peroutka oder der musikalische Leiter am Keyboard, Gerd Kölbl.