Der Arbeitskreis Archäologie und Denkmalpflege, der aus dem Nordoberfränkischen Verein für Natur-, Geschichts- und Landeskunde gebildet wurde, machte sich am Samstag ein Bild vom Zustand des ansehnlichen Herrensitzes spätmittelalterlichen Gepräges. Laut Bürgermeister Martin Weiß gehört das Schloss zur Hälfte der Gemeinde Rugendorf; die weiteren Anteile sind im Privatbesitz. Weiß machte deutlich, dass die Eigentumsverhältnisse die Sanierung des Schlosses erschweren. "Wir versuchen jetzt als Gemeinde, das Ganze ein wenig zu koordinieren. Wie ich in das Bürgermeisteramt gewählt wurde, habe ich mir vorgenommen, zunächst einmal eine Bestandsaufnahme zu machen, weil man ja sieht, dass das Schloss langsam verfällt. Wir haben am Dachgebälk bereits Feuchtigkeitsschäden."


Notsicherung



Weiß ist dankbar, dass die Außenstelle des Landesamtes für Denkmalpflege im Schloss Seehof die Gemeinde bei der Aufnahme in die Denkmalsliste unterstützte. Die Bestandsaufnahme des Ingenieur-Büros Burges und Döring wurde auch anteilig vom Landesamt finanziert. Bürgermeister Weiß hat auch die Zusage, dass das Denkmalpflege-Amt für die Notsicherungsmaßnahmen am Schlossdach, die wohl rund 20.000 Euro kosten werden, die Hälfte übernehmen wird.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Bayerischen Rundschau.