Jonas Hübsch aus Thurnau ist schon immer ein Fan der Musik und Discjockey. Schon 2014 hatte er die Idee, einmal etwas ganz Neues zu machen: Eine Musikparty, irgendwo, fernab von den üblichen Musikbunkern - da wo nichts ist.

Der Gedanke war damals schnell verwirklicht. Auf einer abgemähten Wiese irgendwo im Wald bei Thurnau. Ein Stromaggregat wurde organisiert eine Musikanlage und ein paar Kästen Getränke.


Guter Anklang

So ging es damals los. Seine Musikrichtung die im Bereich House, Dance und Trap zu finden war, fand bei den jungen Leuten sehr guten Anklang - und so war klar, 2015 das Ganze im großen Stil aufzuziehen.
Jonas und seine Kumpels Felix Popp, Jonas Lauterbach, Christoph Münch, Andre Steller, Jan Friedmann, Felix Weber fanden schnell einen Namen: P.I.N. - "Party im Nirgendwo" .


Bürgermeister mit dabei

Bürgermeister Martin Bernreuther (CSU) stand dem Vorhaben der jungen Leute positiv gegenüber. Dennoch mussten sie sich um Gestattungen, Begehungen, Formulare, Anträge kümmern. Das war alles gar nicht so einfach, denn Jonas hatte gleichzeitig noch Abschlussprüfung zum Industriekaufmann.

Die Beharrlichkeit zahlte sich aus, es wurden alle Hürden genommen. Die Aufbauarbeiten laufen bereits. Und der größte Unsicherheitsfaktor, das Wetter spielt nach neusten Vorhersagen auch mit.

Die "Party im Nirgendwo" findet am Samstag ab 19 Uhr in Tannfeld auf der Wiese am Mittelwellensender statt. Geboten wird Best of House, Dance und Trap Music. Ab Tannfeld fährt ein Buspendelverkehr zum Veranstaltungsort. Einlass ist ab 16 Jahren.


900 Zusagen

Allein auf Facebook haben die Organisatoren schon über 900 Zusagen. Nicht zu verachten ist das finanzielle Risiko, die Grundausrüstung anzuschaffen und die Auslagen zu begleichen. Kosten gibt es genug, so kostet allein der Feuerschutz einen vierstelligen Betrag - und die vorgeschriebene Security-Mannschaft ist noch teurer. Aber ohne diese Auflagen gibt es eben keine Genehmigung. So hoffen alle auf einen zumindest ausgeglichenen Haushalt.