Unverändert bleiben die Realsteuerhebesätze mit 380 vom Hundert für die Grundsteuer A und B (seit 2007) und die Gewerbesteuer mit 320 vom Hundert (unverändert seit 1986).

"Wir haben den Etat nach bestem Wissen und Gewissen aufgestellt. Wir sparen, wo wir können, aber mehr als nichts mehr ausgeben geht nicht", sagte Bürgermeister Werner Burger. Er mahnte erneut, die Gemeindestraßen nicht zu vernachlässigen. Sie gingen aber kaputt, da dem Markt Ausgaben verboten seien. Die Straße von Schindelwald zum Vollaufhof müsse aber unbedingt für 30 000 Euro hergerichtet werden.

Zudem wolle er, Burger, zusammen mit VG-Kämmerer Martin Götz und Geschäftsleiter Michael Laaber Darlehens umschuldungen vornehmen, um Zinsen zu sparen.

Mehr Veranstaltungen


"Bei der Frankenwaldhalle versuchen wir, durch zusätzliche Veranstaltungen mehr Einnahmen zu erzielen." In Vorbereitung sei zudem in enger Zusammenarbeit mit Experten die Konzeption für die Installation eines Blockheizkraftwerks.

"Ich will die Halle nicht nur erhalten, sondern ich will sie rentabel machen", betonte Bürgermeister Burger. Ohne kalkulatorische Kosten betrage das Minus jährlich 12 000 Euro. Und die müsse die Gemeinde für ihre Bürger und Vereine aufbringen.

In Bezug auf die Genehmigung des Haushalts werde er mit dem Landratsamt sprechen. Bekommt Grafengehaig diese nicht, "machen wir keinen Haushalt mehr", so Burger.

Die aktuelle Verschuldung beträgt rund 1,6 Millionen Euro, wobei die 2012 benötigten 458 700 Euro noch hinzugerechnet werden müssen. Die Rücklagen betragen 14 152 Euro. kpw