Aus dem gleichen Grund fallen auch Komiker Atze oder der begnadete Nachwuchspianist aus der Comic-Kultserie Peanuts weg.

Ich meine den Elektro-Schröter oder auch Insekten-Schröter genannt. Sieht aus wie ein kleiner Tennisschläger und macht Stechmücken den Garaus. Eine batteriebetriebene Fliegenpatsche also.


Schon brennt's am Ohr


Braucht man so etwas in unseren Regionen? So ein Quatsch, dachte ich, als mir meine Schwägerin neulich erzählte, sie habe sich einen Elektro-Schröter zugelegt. Ich musste mich eines Besseren belehren lassen.
Meine Schwägerin wohnt mit ihrer Familie in Frankenberg, einem Kulmbacher Stadtteil, wenige Meter oberhalb des Mains. Und dort kann man seit Wochen das Haus nicht mehr verlassen, es sei denn, man fuchtelt ständig mit einem Schröter um sich und freut sich über jedes Pfitschen, das beim Kontakt eines lästigen Insekts mit dem Drahtgeflecht entsteht.

Ich wollte das nicht glauben, wohne ich doch Luftlinie kaum zehn Kilometer entfernt und habe heuer überhaupt noch nichts mitbekommen von den Quälgeistern. Am Wochenende war ich dann kurz in Frankenberg. Kaum aus dem Auto, hatte mich so ein Viech auch schon am rechten Ohrläppchen erwischt. Autsch. Beim Spurt zur Haustür summte es um mich herum, dass mir richtig Angst wurde. Wahnsinn.

Und so fuchtelt meine Schwägerin weiter, in jeder Sekunde, wenn sie den Garten gießt, die Post reinholt, den Müll rausbringt. Unaufhörlich. Doch Vorsicht: Das niedliche Ding hat Nebenwirkungen. Die Gute muss sich entscheiden: Mückenreich oder Tennisarm.