Das frühere Eishaus zieht mit seinem Kubus die Blicke der Besucher auf dem Neudrossenfelder Bräuwerck-Areal auf sich. Doch was wird aus dem turmartigen Gebäude, in dem die Weidenberger Künstlerin Brigitte Hadlich ihr Kunst- und Wissenschaftsprojekt "50. Breitengrad" präsentieren wollte?

"Wäre teuer gewesen"

Hadlichs Projekt wird nicht verwirklicht. "Es wäre technisch schwer umsetzbar und sehr kostenintensiv gewesen", sagt Bürgermeister Harald Hübner (CSU), der anführt: "Und die technische Ausstattung wäre schnell veraltet gewesen."

Ein Laserbeamer

Am Montagabend hat sich der Gemeinderat im nicht öffentlichen Teil der Sitzung mit der Nutzung des Eishauses befasst, in dem bis dato einige Ausstellungen abgehalten worden sind. Am geplanten Aufbau eines Info-Centers wird festgehalten. Wie Bürgermeister Hübner gestern mitteilte, wird jetzt in die technische Ausstattung investiert. So sollen ein Laserbeamer mit Leinwand sowie Bedienungsterminals angeschafft werden. Mit diesen sollen sich die Besucher künftig über die verschiedensten Themen informieren können.

Multifunktionale Nutzung

Das Eishaus solle multifunktional genutzt werden, so Hübner. Es könnten Besonderheiten der Region vorgestellt werden, die die Themen Wander- und Radwege, Genussregion, Markgrafenzeit oder auch die Landesgartenschau aufgreifen. Aber auch überregionale Themen könnten beleuchtet werden. "Das Konzept muss sich entwickeln", sagt Hübner, nach dessen Worten das Eishaus auch für Vorführungen und Seminare nutzbar ist.

Da es im Gemeinderat vor allem um Ausschreibungen ging, wurde dieses Thema in nicht öffentlicher Sitzung behandelt. In der öffentlichen Sitzung wurde auch nicht über die Sanierung des Kellergangs zur Brauerei gesprochen, da privat-rechtliche Interessen einflossen.