Und er fragte: "Kommt er irgendwann in die schwarzen Zahlen?"

Dazu erklärte Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU), dass der jährliche Verlust des Schlachthofs von über 500 000 Euro im Jahr 2007 auf rund 140 000 Euro in 2013 reduziert wurde. Ob man jemals die Null schaffe, könne er nicht vorhersagen. Er verwies auf gestiegene Schlachtzahlen und darauf, dass 75 Prozent der Nutzer des Schlachthofs aus dem Landkreis stammen und nur 25 Prozent aus der Stadt.

Mehr Geld als geplant

Deshalb bat er den Landkreis nicht nur darum, die Betriebskostenzuschüsse von 165 000 Euro verteilt auf drei Jahre zu zahlen, sondern auch um Unterstützung für die Dachsanierung und die Sanierung der Warmwasseraufbereitung. Kreiskämmerer Rainer Dippold hatte zwar nur die 165 000 Euro eingeplant, aber auf Vorschlag von Landrat Klaus Peter Söllner wird diese Summe aufgestockt auf 195 000 Euro.

Die genauen Zahlungsmodalitäten werden abgesprochen, das Geld wird auf drei Jahre verteilt.