Sie haben teilweise mehr als 100 Jahre auf dem Sockel: die Grundschulen (1. bis 4. Klasse) und Mittelschulen (5. bis 10. Jahrgangsstufe) in der Stadt Kulmbach. Sie ist als Sachaufwandsträger unter anderem verantwortlich für den so genannten Regelunterhalt der Gebäude. Ein nicht unerheblicher Kostenblock in jeder Jahresrechnung, den die Verantwortlichen da einzuplanen haben: Die Ausgaben - von der Befüllung der Öltanks bis hin zu den Löhnen für Hausmeister und Reinigungskräfte - subsumieren sich auf viele Millionen Euro.

Darin nicht eingeschlossen sind die Kosten, die über den normalen Unterhalt hinausgehen. Wie Helmut Völkl, Leiter der städtischen Kulturabteilung, auf Nachfrage erläutert, stünden in den nächsten Jahren umfassende Investitionen zur Umsetzung der Trinkwasserverordnung an. Das Volumen beläuft sich auf bis zu 1,8 Millionen.

Energetische Sanierung

Schwerpunkt des Konjunkturpaketes vor einigen Jahren war laut Völkl in der Stadt Kulmbach die energetische Sanierung der Schulen. So wurden einige Schulgebäude energetisch auf den aktuellen Stand gebracht beziehungsweise erhielten eine neue, effektivere Heizung. "Zudem wird seit Jahren in allen Gebäuden der Stadt Kulmbach ein Energiemanagement in Zusammenarbeit mit der Energieagentur durchgeführt", so Völkl.

Wert lege die Stadt auf die Ausstattung der Häuser. Neben den Werkräumen stehen in allen Schulen auch Handarbeitsräume respektive entsprechend nutzbare Klassenzimmer zur Verfügung. In allen Schulen gibt es Informatikräume mit hochwertigen PCs, auch in den Grundschulen; in den Mittelschulen gibt es sogar deren zwei beziehungsweise drei für jede Schule.

An jeder Schule wird ferner Mittags-/Ganztagesbetreuung angeboten, mindestens bis 15.30 Uhr oder 16 Uhr, meist sogar länger. Zudem hat die Stadt die Hortbetreuung in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut.