"Sollte das nicht funktionieren, müssen wir noch einmal beraten", sagte Bürgermeister Eugen Hain (CSU).
Keine Entscheidung traf das Gremium in der Frage, ob eine Asphaltierung der Straße nach Vogtendorf durchgeführt werden soll. Otto Kreil (CSU) hatte dies angeregt. Allerdings merkte die Verwaltung an, dass Anträge, die erhebliche Kosten verursachen und nicht im Haushalt eingeplant sind, auch einen Deckungs- und Finanzierungsvorschlag enthalten müssen.
Jetzt soll erst einmal ermittelt werden, ob die Anlieger, die sich am Ausbau mit einem Kostenanteil von neunzig Prozent beteiligten müssten, bereit sind, diese Erschließungsbeiträge zu zahlen. Denn exakt dies, so Hain, sei in der Erschließungsbeitragssatzung geregelt. Erst wenn die Anlieger ein positives Signal geben, soll ein Ingenieurbüro mit der Ermittlung der Kosten beauftragt werden.
Die Verlegung des Hortes Untersteinach von der Kindertagesstätte in die Schule wird insgesamt 169 000 Euro kosten. Wie Verwaltungsleiter Martin Betz ausführte, werden davon 48 000 Euro für die Sanierung der Toiletten durch den Schulverband übernommen. Weitere 52 000 Euro steuert die Gemeinde Untersteinach aus eigener Kraft bei, weil es um den Einbau von Akustikdecken in der Grundschule und andere bauliche Angelegenheiten geht. Und auch der Einrichtungsträger steuert noch einen Anteil bei.
Schon in der vergangenen Sitzung hatten die Guttenberger Räte die aktuellen Betreuungszahlen aus ihrer Gemeinde angefordert, um daraus einen Beteiligungsschlüssel abzuleiten. Betz machte deutlich, dass der Anteil der Guttenberger Kinder, die die Grundschule in Untersteinach besuchen, aktuell bei 18,23 Prozent liegt. Dagegen kämen aber nur 10,32 Prozent der Hortkinder aus Guttenberg.
Die Summe für eine Beteiligung an den Kosten könnte aus dem Sollüberschuss finanziert werden, signalisierte der Verwaltungsleiter. Bürgermeister Eugen Hain regte an, dass man die Mittel erst 2015 zur Verfügung stellen und dies auch ordentlich im Haushalt einplanen sollte.
In nichtöffentlicher Sitzung einigten sich die Räte darauf, sich mit einem Anteil von zehn Prozent an den nicht gedeckten Investitionskosten für die Hortverlagerung zu beteiligen. Das macht maximal 16 000 Euro aus und entspricht exakt dem Hort-Betreuungsschlüssel.