Jeder kennt den siebten Buchstaben im Alphabet. Schnell mit den Fingern nachgezählt - jawohl, das G. Ich finde, dass G hat es einfach mal verdient, in einem G-Flüster behandelt zu werden. Also: Los geht's.

Das G in Verbindung mit eine Zahl steht für viele spektakuläre Dinge dieser Welt. Das G 3 zum Beispiel, einen 1959 entwickelten automatischen Rückstoßlader mit Rollenverschluss , habe ich bei der Bundeswehr tapfer über der Schulter zum Schießstand getragen. G-troffen habe ich damit nicht so toll. Heute weiß ich, dass das gar nicht an mir lag, sondern an Fehlern in der Produktion. Naja, g-schenkt.

Auch das G1 ist ein Sturmgewehr, das G 2 ein Hubschrauber, das G 4 ein Smartphone (aber auch der Überbegriff für die vier Staaten Deutschland, Brasilien, Indien und Japan, die alle in den UN-Sicherheitsrat wollen, dort aber g-mobbt werden) und das G 5 ein dreiachsiger Langhauber-Lastkraftwagen aus dem DDR-Kombinat "Ernst Grube" in Werdau. Und mit G 6 bezeichnet man eine dreiachsige dieselhydraulische Rangierlokomotive.

Vorsicht, jetzt wird's kompliziert: Unter G 7 versteht man die nach eigenem Anspruch sieben bedeutendsten Industrienationen der Welt. Die gibt's auch als G 8, da ist dann Russland mit dabei. Das ist Ihnen nicht g-heuer? Stimmt schon. G-nial, oder?

Richtig, G 8 hat auch was mit Schule zu tun. Ebenso wie G 9, das neunjährige Gymnasium. Das gibt's bald wieder in Bayern. Warum, weiß ich nicht. Die tolle Idee der Staatsregierung, aus der 9 eine 8 zu machen, war wohl doch nicht so toll. G-nau.

Sie meinen, das ist alles ein G-schmarre? Na, da machen Sie mal einen Punkt, einen G-Punkt am besten - was war das nochmal?